Glücklich sein. Wollen wir das nicht alle? Wie du in meinem letzten Post über das Thema Minimalismus und Glück bereits erahnen konntest, wird mein diesjähriges Projekt dem Glücklich-Sein gewidmet.

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Doch was bedeutet es eigentlich glücklich zu sein?

Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten, denn die Antwort ist so individuell wie alle Menschen auf diesem schönen Planeten. Es gibt eine Vielzahl von Studien, die sich mit DEM Glück beschäftigen und alle haben unterschiedliche Ergebnisse, Merkmale, Items und Herangehensweisen. Da meine freie Zeit neben dem Referendariat jedoch überaus spärlich ist, verzichte ich an dieser Stelle auf eine empirische Studie diverser wissenschaftlicher Werke, obwohl ich, als wohl unwissenschaftlichste Person mit gleich zwei Universitätsabschlüssen, das durchaus reizvoll fände. Ich habe es mir ein wenig einfacher gemacht und mir das Hörbuch zu Gretchen Rubens „Das Happiness Projekt„* gedownloaded (*Werbelink von Amazon Partnernet. Weitere Empfehlungen habe ich dir am Ende dieses Posts zusammengestellt). Ohne zu viel davon vorweg zu nehmen, denn ich empfehle dir dieses Buch wirklich von ganzem Herzen, kann ich dir dennoch verraten, dass die Autorin genau das gemacht hat, wozu mir die Zeit fehlt: sie hat sich mit diversen wissenschaftlichen Ergebnissen rund um das Glücklich-Sein auseinander gesetzt und diese auf ihre Anwendbarkeit und ihre Effektivität hin selbst getestet.

Inspiriert durch dieses Buch habe ich mich auch einmal hingesetzt und darüber sinniert, was mich eigentlich glücklich macht und was ich verändern muss, um glücklich(er) zu werden. Versteh mich nicht falsch, grundsätzlich bin ich ein sehr glücklicher Mensch. Dennoch bin auch ich einfach mal schlecht gelaunt, unzufrieden (vor allem mit mir selbst) und verunsichert und weiß im Prinzip nicht warum. Natürlich ist das ein Teil des Mensch-Seins, aber ich bin ein Befürworter des „Space for (Self-) Improvement“, zu Deutsch: Raum für (Selbst-) Verbesserung. Wie aber sollte man das Ganze angehen? Auch hier fällt die Antwort durchaus individuell aus. Gretchen Ruben findet einen Ansatz in „The Happiness Project“, nämlich der, dass es besser sei, sich gute Vorsätze statt Ziele zu setzen. Die Begründung ist dabei simpel und nachvollziehbar: während wir bestrebt sind, unsere guten Vorsätze einzuhalten und fortzusetzen, wären Ziele mit dem Moment, in dem wir sie erreichen, beendet. Und da Glücklich-Sein kein fixer Zustand ist, sondern unser Sein nun mal ein Kontinuum ist, macht das in meinen Augen Sinn.

 

Mein persönliches Glücksprojekt

Kontinuierliche Selbstverbesserung klingt jedoch alles andere als spaßig und einfach. Und das ist es auch vielleicht nicht unbedingt, aber er ist es wert. Am besten wird dieses Projekt gelingen, indem du deinen Weg mit Achtsamkeit und mit all deinen Sinnen bestreitest und deinen Glücklich-Sein-Fokus dabei nicht aus dem Auge verlierst. Aus diesem Grund habe ich mich einmal hingesetzt und einen achtsamen Wochenplaner entworfen, welchen ich dir an dieser Stelle vorstellen möchte. Du kannst ihn dir am Ende dieses Posts kostenlos herunterladen, ausdrucken und vielleicht, wie in meinem Fall, umweltfreundlich laminieren zum Wiederverwenden.

 

In den Kopfteil trägst du jede Woche deinen persönlichen Wochenfokus ein, welcher natürlich im Idealfall auf dein Glücklich-Sein abzielt. In der linken Spalte findest du die Wochentage und somit Platz für deine Termine. Mein Tipp: Plane dir bewusst „Me-Time“ ein. Das ist ein Termin mit dir selbst, an dem du dir etwas Gutes tust. Das kann eine Routine sein oder immer wieder etwas anderes – du entscheidest, was dich am glücklichsten macht. Ich werde von nun an versuchen, mindestens jeden Sonntag zu posten, für ein bisschen mehr „Us-Time“ auf meinem Blog sozusagen – diesen Termin solltest du in deine wöchentliche Planung integrieren 😉 oder ganz schnell E-Mail-Subscriber werden 💁

 

Die rechte Spalte ist in drei Teile eingeteilt: Um deinen Kopf zu entlasten und dem Glücklich-Sein Raum zu bieten, findest du dort Platz für deine To-Do-Liste. Darunter befindet sich das Feld „Drei Dinge für die ich dankbar bin“. Dieses Feld kannst du während der Woche ausfüllen oder am Ende, um noch einmal positiv auf deine Woche zurückzuschauen. Solltest du den Planner laminiert haben, kannst du natürlich jeden Abend drei Dinge notieren, für die du am Tag dankbar warst, und am nächsten Tag wegwischen und die drei Dinge des neuen Tages dort eintragen. Ich selbst ziehe diese Variante vor, da ich dadurch „gezwungen“ bin, mich nicht immer nur auf die Highlights zu fokussieren, sondern auch auf die kleinen Dinge. Probier’ es einfach aus! Die unterste Zeile ist dein persönlicher Creative Space. Dort kannst du Ideen, Gedanken, Zitate, weitere To-Dos, Geburtstage, Zeichnungen oder was auch immer niederschreiben bzw. malen. Ich habe dieses Feld bewusst groß gestaltet, um die Individualität des Nutzers*der Nutzerin hervorzuheben.

 

Das war jetzt natürlich noch nicht alles von meinem persönlichen Glücksprojekt. Aber zumindest ein kleiner Anfang auf meinem Weg des Glücklich-Seins, den ich mit dir teilen möchte. Ich freue mich daher natürlich auch riesig darüber, wenn auch du dein ganz persönliches Projekt mit mir und meinen Lesern*Leserinnen teilst, Lob, Anregung und Kritik sind natürlich wie immer willkommen. Hinterlass dazu einfach einen Kommentar unter diesem Post, schreib mir eine Email (heynamastemiri@gmail.com) oder lade Bilder mit deinem Achtsamkeits-Planner, deinen Gedanken oder anderen Dingen rund um dein persönliches Glücksprojekt bei Instagram hoch und tagge mich @thesoulfoodtraveller und nutze den Hashtag #meinhappinessprojekt2018 (#myhappinessproject2018) – ich bin gespannt, was uns dieses gemeinsame Projekt Schönes bringt. Für dieses Jahr plane ich außerdem, das Glücksprojekt weiter auszuarbeiten und weitere achtsame Helferlein für zu entwerfen. Dazu wird es, sobald ich wieder ein bisschen Luft neben dem Referendariat habe, wahrscheinlich einen Newsletter geben, der diese Helferlein enthalten wird. Falls du also Anregungen und Wünsche hast, lass mich auch diese gerne wissen.

Was dich kommende Woche auf dem Blog erwartet: Es soll mal wieder um’s Reisen gehen und Tipps, wie du auch mal unschöne Situationen meistern kannst.

 

Hier gibt es die Planner in Deutsch und Englisch zum freien Download

➡️ The SoulfoodTraveller-Happiness Planner – Deutsch ⬅️                           ➡️ The SoulfoodTraveller-Happiness Planner – English ⬅️

Wie gefällt dir der Planer? Hinterlass mir gerne einen Kommentar ☺️ | How do you like the planner?  Please leave a comment ☺️

 

Hier noch einmal die Inspiration für diesen Post und den Planner als Affiliate- bzw. Werbelinks von Amazon: