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Seitdem ich das Urlaub-machen durch Reisen ersetzt habe, bin ich schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass ein riesiger Koffer nicht nur schwer und unpraktisch ist, sondern auch eins: überflüssig. Mich nervt er nur, vor allem, wenn ich mit Bus und Bahn in einem Land unterwegs bin und mich womöglich noch als Krönung durch Menschenmassen quetschen muss. Und dann noch das lästige Warten auf den Koffer am Kofferband des Flughafens – und natürlich die Angst, dass das geliebte Gepäckstück abhandenkommt.

All diese Faktoren haben mich zum Fan der Handgepäckreise gemacht. Die meisten Airlines erlauben ihren Fluggästen ein Handgepäckstück, die Maße variieren hier, und eine Laptop- oder Handtasche. Meines Erachtens reicht das völlig aus, egal ob du drei Tage oder drei Wochen unterwegs bist (ich selbst bin mit 7,5kg nach Shanghai und Thailand geflogen). Natürlich beschränkt das Ganze die Auswahl dessen, was mitgenommen werden kann, da will ich dir nichts vormachen.

 

Koffer oder Rucksack?

Beginnen wir doch einmal mit der Frage, welches Gepäckstück sich am besten zum Reisen mit Handgepäck eignet. Ich bevorzuge einen Rucksack, da dieser in meinen Augen einfach praktisch und, im Gegensatz zu (Hartschalten-)Koffern, flexibel (d.h. im Zweifel: dehnbar) ist. Auf meiner Suche nach dem optimalen Rucksack bin ich vergangenes Jahr auf die Marke Cabin Max gestoßen. Die Maße der Rucksäcke entsprechen dem, was von den meisten Airlines zugelassen wird, das Material ist leicht, der Stauraum ist super. Mein Modell hat zusätzlich eine durchsichtige Kosmetiktasche, die stabiler ist als Zipbeutel und somit auch noch umweltfreundlicher. Außerdem bevorzuge ich Rucksäcke, die ich rundum öffnen kann und nicht nur von oben befüllen kann; so ist es einfacher, Ordnung zu bewahren und nicht jedes Mal für ein Teil, das ganz unten liegt, den ganzen Rucksack umwühlen zu müssen. Einziger Minuspunkt ist der fehlende Umschnallgürtel an der Hüfte, welcher gerade bei einem vollen Gepäck den Rücken entlasten würde. Aber auch hier hat der Hersteller ein passendes Modell, welches ich dir auf dem Bild auch einmal verlinke*. Auch für die Kofferliebhaber habe ich etwas gefunden (klick auf das Bild*). Welche Form des Gepäcks nun für dich die Richtige ist, musst du entscheiden.

 

                               

Richtig packen

Widmen wir uns nun dem Packen. Um Chaos bei den ständigen Ortswechseln zu vermeiden, empfehle ich kleine Beutel oder Taschen oder spezielle, verschließbare Kofferorganzier wie auf den nächsten (klickbaren) Bildern*. So weißt du immer, wo du was findest, alles bleibt ordentlich und die Sachen verknüllen weniger. Apropos zerknüllen: wenn du deine Kleidung rollst, statt zu falten, wird sie zum einen weniger knittrig und zum anderen ist diese Falttechnik super platzsparend. Beim Handgepäckreisen also super wichtig 😉

 

                                     

Wo wir gerade bei Kleidung sind: Am besten ist, wenn du gut kombinierbare, einfache Kleidungsstücke mitnimmst. So reichen oft nur 3-4 Hosen/Röcke (kurz und lang) und 5-6 Oberteile (kurz und lang) aus, egal wie lange du unterwegs bist – irgendwo gibt es immer ein Waschbecken und eine Möglichkeit zum Trocknen, ansonsten gibt es mobile Wäscheleinen* zum selbst spannen, wo auch immer es dir passt. Eins ist klar: diese unkomplizierte Variante des Reisens ist weniger für Fashionistas gedacht, die immer ihren halben Kleider- und Schuhschrank dabei haben müssen. Aber mal ehrlich, ist es wirklich so tragisch, dass du nicht auf jedem Foto etwas anderes trägst? Es geht doch um das Erlebnis und dem ist dein Aussehen ziemlich egal.

                                       

Bei den Köperpflegeprodukten gilt auch: weniger ist mehr. Da die Menge an Flüssigkeiten auf 100ml begrenzt ist, fülle ich meine Produkte in wiederverwendbare kleine Flaschen um. Demnächst will ich im Rahmen meiner Nachhaltingkeits-Umstellung mal Kauzahnpasta und Haarseife (siehe Bild unten mit praktischer Dose*) probieren, welche die Flüssigkeitsfrage (und Müllfrage) in meinen Augen sehr gut lösen! Hast du bereits Erfahrung damit? Mich würde deine Meinung interessieren! Dass du (als Frau) keinen Schminkkoffer transportieren kannst, ist nun mal leider so. Gesichtslotion, Zahnbürste (wie meine von Planet Bamboo* 🙂 ) und Zahnpasta, Shampoo, Kokosöl für Körper, Haare und Augen, vielleicht Mascara und Concealer dazu, gegebenenfalls Sonnencreme – und fertig ist das Beauty-Kit. Wenn es in tropische Länder geht, solltest du dir den Mückenschutz ohnehin am besten vor Ort zulegen, da sich die dort ansässigen Plagegeister über unser Zeug meistens nämlich schlapp lachen. Zum Abtrocknen, sofern deine Unterkunft keine Handtücher stellt, eignen sich Mikrofaser Handtücher. Diese sind nicht nur schnelltrocknend und deshalb hervorragend zum Reisen geeignet, sondern sind auch noch leicht und lassen sich platzsparend einrollen.

                   

Was sonst noch so?

Was kann noch so in den Rucksack? Ich packe für gewöhnlich meine Flipflops und Ladekabel, manchmal mein Laptop dazu. In meine kleinere weitere Handgepäcktasche (ein leider unveganer, aber echt toller Rucksack, den ich schon seit drei Jahren besitze*) kommen meine Kamera, Pass, Portemonnaie, Sonnenbrille, Kaugummis, was zu trinken und ein kleiner Snack, falls mein veganes Essen mal wieder auf dem Flug vergessen wurde oder es gar kein Essen gibt.

Ich packe nun meinen Rucksack für die heute startende Venedigreise, ich bin gespannt, was ich euch kommende Woche berichten kann!

 

Ein Lächeln,

Miri

 


Since I turned my vacations into travelling I came to realize that a big suitcase isn’t just heavy but also unnecessary. It just gets on my nerves when I’m on the train or bus and especially when I have to get through crowds. And then there is the waiting at the baggage claim of an airport – and the fear that your beloved luggage might have got lost.

All these factors turned me into a fan of hand luggage travelling. Most airlines allow their passengers carry-on luggage (the measurements vary though) and an additional laptop or hand bag. According to me, this is fully sufficient and it doesn’t matter whether your trip takes three days or three weeks (I travelled to Shanghai and Thailand with a 7,5kg carry on only). This way of travelling restricts the number of items you can bring, no doubt about that.

But let’s have a look at which kind of carry on works best. For me, it’s definitely a backpack. It’s handy and (unlike hart-top cases) flexible, in terms of extension. On my search for a backpack last year, I came across the brand Cabin Max. All of their backpacks have meet the measurement requirements of most of the airlines, they are light weight and the space is optimal. My model has an additional transparent cosmetic bag which is more robust than an ordinary zip bag and therefore more eco-friendly. Furthermore, I prefer backpacks which can be opened on the back rather than on top because it’s easier to access your stuff without having to dig through all layers and create a mess. The only down point is that my model doesn’t have a belt strap on the hips which would add more comfort for the back when I carry heavier stuff. But the company also has a model which comes with these straps, I’ve linked it on top as well. Lastly, the choice of your own carry-on is up to you.

Let’s now focus on packing. I recommend using small bags or suit case organizer, like those I’ve linked above, in order to prevent chaos while changing places. Everything stays where you’ve put it and the clothes will be less prone to be crinkled. Pro tip: your clothes stay less crinkled if you roll them instead of folding them. Another plus is, this way you’ll safe space and this is what matters when you’re travelling hand luggage only 😉

Talking about clothes: bring simple items which can be combined. So you’ll be able to go with 3-4 pants/skirts (long and short) and 5-6 tops (long and short sleeves) irrespective of the duration of your trip – there’s always a sink and an opportunity to hang your stuff to dry. And if not, there are portable clotheslines available so you can use them wherever you like. One thing is for sure: this uncomplicated way of travelling is less recommendable for fashionistas who have to carry half of their closet with them. But let’s be honest, is it that bad to wear the same on many pictures? It’s about the experience – which couldn’t care less about your looks.

With regard to body care it can be said that less is more. Due to the amount of liquids being restricted to 100ml, I fill my products into small, reusable bottles. Next time I’d like to try toothpaste pastilles and shampoo bars which wouldn’t just solve the liquids problem but which would also be eco-friendly. Unfortunately girls can’t carry their whole makeup equipment. Face lotion, toothbrush (like mine from Bamboo Planet), toothpaste, shampoo, coconut oil for body, hair and eyes, maybe a bit of mascara and concealer and sunscreen – that’s all you need. If you’re headed to a tropical country, you rather buy repellent there than bringing it anyway. Usually, the local mossis couldn’t care less about our stuff. If your accommodation doesn’t provide towels, bring micro fiber ones. Those are not just fast drying but also light and can be rolled space saving.

What else is in the backpack? I usually pack flipflops, a charger and sometimes my laptop. My camera, passport, wallet, sunglasses, chewies, a bottle of water and a small snack (in case the airline forgets my vegan meal) are in my other small backpack (which I love, although it’s old and not vegan).

I’m not packing up for my upcoming trip to Venice. I’m excited to see what I can share with you this week!

 

 

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