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Vegan sein bedeutet für mich, nicht nur Tierleid zu verhindern, sondern umfasst auch Themenbereiche wie Nachhaltigkeit. Bei der Nachhaltigkeit geht es vor allem darum, Ressourcen unter Bewahrung ihrer natürlichen Regenerationsfähigkeit zu nutzen. Für mich bedeutet Nachhaltigkeit: die Vermeidung von Verpackungsmüll – Stichwort: Zero Waste. Der Mensch produziert jährlich 250 Millionen Tonnen Plastikmüll, von denen 5 Millionen im Meer landen. Das ist krank-, Recycling, Reduktion unseres Konsums generell, keine „Chemiekeulen“ im Haushalt, nicht überall mit dem Auto hinfahren oder zumindest Carpooling (zu Deutsch: Fahrgemeinschaften bilden), weder Energie noch Wasser verschwenden… Die Liste ist durchaus lang. In diesem Post zeige ich dir mal ein paar Bereiche und wie du dein Leben darin ganz einfach ein bisschen grüner gestalten kannst.

 

Ich persönlich bin stets bestrebt meinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Da ich zum Beispiel kein Auto besitze, fahre ich Bahn oder nutze Mitfahrgelegenheiten. Ich lasse nie überall das Licht brennen und meine Duschzeit ist auf ein Minimum begrenzt. Und als Gegner der Fleischindustrie, die übrigens immer wieder als Nummer Eins Grund für die Klimaerwärmung gehandelt wird, tue ich bereits seit über einem Jahr schon sehr viel Gutes für unseren Planeten. Außerdem achte ich auf jeden Fall viel mehr darauf, was und wieviel ich konsumiere und wie viel Müll ich produziere. Als reflektierender Mensch bin ich mir der Umweltbelastung durch meine Leidenschaft, das Reisen, sehr bewusst. Aber mein Freund und ich spielen während unserer Strandspaziergänge in fernen Ländern auch mal gerne Müllabfuhr und sammeln alles an Müll ein, was so angeschwemmt oder liegen gelassen wurde.

 

„Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören.“

Dalai Lama

 

Mode für die Tonne

Wenn ich denn shoppe, also konsumiere, was nur noch selten vorkommt, dann ist es keine Fastfashion mehr. Ich gebe zwar zu, nach wie vor gelegentlich bei H&M oder Zara einzukehren, aber dort hole ich mir meistens irgendwelche Basic Oberteile, die ich teilweise bis zu 10-12 Jahre trage, kein Witz. Hippie Modeteilchen, die vielleicht schon morgen wieder out sind, hab ich mir schon seit einiger Zeit nicht mehr gekauft. Ansonsten fühle ich mich auch mit Second Hand Kleidung pudelwohl. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich schon ewig nicht mehr auf einem Flohmarkt war. Meine eigene alte Kleidung werfe ich auch nicht einfach weg, sondern spende oder verkaufe sie – es sei denn sie ist komplett kaputt und untragbar, wofür Fast Fashion leider nun mal konzipiert: sie ist kurzweilig zu tragen, um dann schnell das Neuste zu kaufen, äh zu konsumieren (lass dir das mal auf der Zunge zergehen… wir „verschlingen“ Mode regelrecht).

 

Nachhaltigkeit im sonstigen Alltag

Beim Thema Verpackungsmüll gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unverpackt Läden, wie Tante Olga in Köln, finde ich zum Beispiel richtig klasse. Dort kannst du dir Dinge wie Bohnen, Nüsse, Haferflocken und Co. einfach in ein Behältnis deiner Wahl (welches du idealerweise mitbringst und immer wieder nutzt, ideal sind Gläser z.B.) abfüllen, abwiegen, bezahlen, fertig. Man kann trockene Dinge wie Nüsse oder Haferflocken übrigens auch wunderbar in alten Gläsern von Erdnussbutter oder Tomatensoßen oder, für die Einheitslook-Fetischisten, in gekauften Glasbehältern lagern. Diese eignen sich auch prima, um das Frühstücksporridge in die Uni oder zur Arbeit zu transportieren, während Brote in Metallbrotdosen statt in Alu- oder Frischhaltefolie verpackt werden.

Wenn du allerdings nicht gerade, wie wir hier in Köln, einen Unverpackt Laden hast, kannst du im Supermarkt beispielsweise auf die Obsttüten verzichten und deine eigene, wiederverwendbare Einkaufstasche oder Obstnetze (ich habe dir unten mal eins verlinkt) nutzen. Damit fahre ich seit einigen Jahren bereits  sehr gut. Die guten alten Einkaufstüten gibt es ja zum Glück wenn, dann meist nur noch gegen einen kleinen Obolus an den Kassen, egal ob beim Shoppen in der Stadt oder beim Wochenendeinkauf im Discounter. Finde ich gut.

 

Coffee No Go

Wir sind uns sicher einig, dass die Zeiten, in denen es cool war mit einem Starbucks-Pappbecher herumzurennen nun endgültig vorbei sind. Ich, als alter Sparfuchs (lies mehr dazu hier), hole mir mittlerweile nur noch sehr selten ein Getränk to go, da ich meinen Tee immer zu Hause zubereite und in einem verschließbaren Thermobecher transportiere. Oder ich nutze, um morgens schon meine Laune anzuheben, meinen Einhornbecher aus Bambus (ich verlink ihn dir mal unten) – das neue It-Material, das derzeit allgegenwärtig ist. Das spart Geld und schont die Umwelt. Und was ist, wenn ich mal spontan Lust auf einen leckeren Chai oder Matcha Latte bekomme? Dann setze ich mich ins Café, wenns sein muss, auch allein, und genieße eine kleine Auszeit, um das leckere Getränk zu genießen. Oh du schöne Nachhaltigkeit 😉 Wenn du das gerne auch machen würdest, dir aber allein irgendwie blöd vorkommst, mein Tipp: nimm dir ein Buch zum Lesen mit.

 

Grünes Badezimmer

Wenn ich auf Reisen bin, kaufe ich mir außerdem nicht immer wieder Mini-Shampoos und Co., sondern ich befülle wieder befüllbare 100ml Flaschen mit dem Shampoo, welches ich gerade nutze, bevor es losgeht. Mit einer solchen Shampooflasche komme ich locker einen Monat auf Reisen aus. Solche Flaschen findest du überall wie zum Beispiel bei DM oder Rossmann. Auch wenn es sich hierbei immer noch um Plastik handelt, wird es immer wieder verwendet, statt weggeworfen. Leider habe ich bislang auch keine leichtere, nachhaltige Alternative gefunden. Bald möchte ich mich mal an Shampoo-Bars versuchen und bin gespannt, wie das klappt. Dafür habe ich aber andere plastikhaltige Alltags(verbauchs)gegenstände wie Zahnbürsten ersetzt (meine habe ich dir unten verlinkt. Sie ist von Planet Bamboo, einem deutschen Unternehmen, das mit seinen Einnahmen Hilsorganisationen unterstützt – und du kannst wählen welche. Und nein, ich werde nicht gesponsort.) und stelle meine Körperpflege weitestgehend selbst her. Gerne schreibe ich darüber bald mal einen Post.

Du siehst, es ist super einfach, Nachhaltigkeit in den Alltag einzubringen und etwas für die Umwelt zu tun, man muss es nur wollen. Ich verspreche dir, es fühlt sich gut an!

 

Ein Lächeln,

Miri

 

Hier mal ein paar Produktbeispiele, die ich selbst nutze, als Affiliate Links zum anklicken.*

                                                                       


 

Being vegan doesn’t just mean to prevent harm to animals (as far as possible), but it also includes topics like sustainability. Sustainability is primarily about using resources while maintaining their natural ability to regenerate. For me, this includes: prevention waste – zero waste. We produce 250 million tons of plastic waste each year out of which 5 million end up in the ocean. That’s sick -, recycling, reduction of consumption in general, no excessive usage of chemicals in our households, not taking the car everywhere or carpooling, wasting neither energy nor water… The list is long. In this post I’m going to show you some areas of your life which you can make a little bit greener.

I am always striving to minimize my ecological footprint. For example, I don’t own a car and I take the train everywhere or carpool. I never switch on every light of my apartment and I limit my time in the shower to a minimum. As an opponent of the meat industry, which is always considered the number one reason of global warming, I do a lot of good for this planet. Furthermore, I pay attention to what and how much I consume and how much trash I produce. As a reflective person I am fairly aware that my passion, travelling, is having its share in environmental pollution. But every time my boyfriend and I go for walks on the beaches of faraway countries, we act as waste collection, collecting all the trash that has been washed ashore or which has simply been dumped.

 

“This planet is our only home; we are all responsible for taking care of it.”

Dalai Lama

 

Fashion for the Trash

If I shop, or consume moreof, which has become a rare thing, it won’t be fast fashion anymore. I admit to visit H&M and Zara here and there still, but only to buy basic tops which I wear up to 10-12 years, not kidding. I haven’t bought any hip fashion items, which might be outdated tomorrow, in a while now. Furthermore, I feel quite comfortable wearing second hand clothing. Now that I’m saying this, haven’t been to a flea market for ages. I also don’t through the stuff I don’t want any more away, I sell or done it. Unless it’s broken and that’s another down side of fast fashion: it’s made to be worn for a short time only, so we continue to buy new stuff (or rather, consume it – just think about this… we consume fashion like food… not the nourishing type).

 

Less trash in daily life

There are several opportunities when it comes to packaging waste. I love the concept of zero waste shops, like Tante Olga in Cologne. You can buy stuff like nuts, oats, beans etc. by filling it into a container of your choice (which is reusable and you ideally brought it with you, like a jar), weight it and buy it – done. You can store dry ingredients like nuts or oats in empty peanut butter or tomato sauce jars or, for those who prefer a more uniform look, in bought jars. These are also great to fill them with your breakfast porridge on the go. And sandwiches can be carried in in metal boxes instead of being wrapped foils.

If you’re not living close to a zero waste shop, you can still e.g. forgo without plastic bags for your fruits by bringing your own fruit net (I put a link above this text). I’ve been doing this for quite a while now. Luckily, the good old shopping bags have to be bought in most supermarkets and shops by now. Thumbs up for that.

 

Coffee No Go

I think we agree on the fact that the times, when it was cool to carry a to-go mug from Starbucks with you, are over. My eager propensity to save (read more about this here) prevents me from buying stuff on the go. I rather make my own tea at home and take it with me in a closable mug. In order to increase my level of happiness in the early morning, I sometimes use my unicorn mug (see link above) which is made of bamboo – the new it-material that’s all over the place. This saves money and the environment. But what if I spontaneously decide to grab a yummy chai or matcha latte? Well, then I sit down at the café and enjoy my time out with my drink. Simple as that. Oh lovely sustainability 😉 If you’d like to do this as well but yet you don’t feel too comfortable in doing it: bring a book to read, that’ll help to cope with the new situation.

 

Green bathroom

I never buy these small travel size shampoos. I rather fill up reusable 100ml shampoo bottles with the shampoo I’m recently using before leaving. This amount of shampoo can easily last a month while travelling. You can find these bottles in every drugstore. Although it is still made of plastic, I reuse it instead of throwing it away. Unfortunately, I haven’t found a suitable and lightweight solution for this. But I want to try shampoo bars soon and I’m curious how they work. However, I replaced other plastic items like toothbrushes and I make my own body care (mostly). I’m planning on writing a blog post about this.

 

As you can see, it is very easy to be more environmentally friendly – you just have to really want to do it. But I can promise one thing, it feels damn good!

 

A smile,

Miri

 

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