Namaste, du Reisekäfer!

Viele meine Freunde und Bekannte fragen mich oft, wie ich mir die ganze Reiserei eigentlich leisten kann. Sie sehen meist nur die schönen Instagram Fotos all der tollen Orte, die ich bereise. Den Verzicht, den ich ausübe, um mir das alles auch bei einem (immer noch) Studentenbudget leisten zu können, sehen sie meist nicht. Oder vielmehr: ich zeige ihn nicht. Das wird sich heute ändern. In dieser kleinen Smarte Spartipps Serie möchte ich dir zeigen, wie man auch mit kleinem Geld die große Welt bereisen kann. Heute soll es dabei darum gehen, wie ich ein bisschen was für meine nächsten Reisen zurückzulege.

Überdenke dein Konsumverhalten

Das geht raus an alle Fashionvictims und Shopaholics, wie ich es einmal war. Frag dich einmal ernsthaft, ob du das Teil, was dich im Laden anlacht, wirklich brauchst oder ob du nicht bereits genug Zeug im Schrank hast. Ich habe mir Frust- und reine Lustkäufe komplett abgewöhnt. Um mich selbst vor eventuellen Käufen zu schützen, gehe ich erst gar nicht zum Bummeln oder in Einkaufszentren. Und sollte ich doch einmal durch die Stadt stromern und mir etwas kaufen, so ist es zum einen zeitloses Teil und zum anderen fliegt konsequent ein anderes dafür zu Hause aus dem Schrank. Entweder spende ich diese ausrangierten Sachen oder verkaufe sie, was mich zum nächsten Spartipp führt.

Entrümpel und verkauf altes Zeug

Mach altes Zeug, das nicht mehr trägst, brauchst oder nutzt auf Flohmärkten oder Flohmarkt Apps zu Geld. Jemand anders freut sich vielleicht darüber. Anstatt an Besitz festzuhalten, lass ihn frei. Das beschert dir nicht nur ein paar Mäuse in der Reisekasse, sondern steigert auch dein Glücklich-Sein, wenn du erkennst, dass dein Wohlbefinden nicht an Dinge geknüpft ist.

Koch zu Hause

Essen gehen ist zwar schön, aber auch sehr kostspielig und nicht so gesund, wie wir es manchmal gerne hätten. Bar- und Clubbesuche sind auch alles andere als günstig. Ich persönlich gehe maximal einmal im Monat mit Freunden in Restaurants essen und mal einen Kaffee trinken gehe ich vielleicht so alle zwei Wochen. Auf dem Weg zur Schule habe ich immer meinen eigenen Tee im Thermobecher dabei – das spart nicht nur Geld sondern schont auch die Umwelt. Gehen wir mal von 2€ für Tee/Kaffee to go aus, 5x die Woche, 4x im Monat: das sind 80€ im Monat. Dafür kannst du in Sri Lanka, Thailand oder Indien eine Woche übernachten. Eine Packung Tee dagegen kostet maximal 5€ und der Becher lässt sich lange nutzen kostet um die 10€.

Kündige, was du nicht brauchst

Mitgliedschaften im Fitnessstudio, Pay TV, teure Handyverträge. Nimm all dies einmal kritisch unter die Lupe. Findest du ein günstigeres Fitnessstudio? Brauchst du es unbedingt oder kannst du auch zu Hause oder im Freien trainieren? Brauchst du tatsächlich einen Handyvertrag, wenn du einen Festnetzanschluss und Internet zu Hause hast? WLAN gibt es ja mittlerweile vielerorts und darüber kann man auch Sendungen streamen. Und mal ehrlich, ein bisschen Handy-Detox tut uns allen mal gut.

Nebenjobs

Während meines Studiums habe ich immer sehr viel gearbeitet, auf Messen, Events und allerhand. Das hat zwar meine Freizeit eingeschränkt und mich in Prüfungsphasen ziemlich Nerven gekostet. Nichtsdestotrotz war es mir das immer Wert. Schließlich waren die Jobs so flexibel, dass ich mir nach der anstrengenden Zeit immer ein paar Wochen (und Geld) zum Reisen nehmen konnte.

Das waren meine persönlichen Spartipps um deinen Geldbeutel für die nächste Reise zu füllen. Wie sparst du für deine Reisen? Hast du besondere Tipps, die du mit mir und den anderen Leserinnen und Lesern teilen möchtest? Ich freue mich, sie zu lesen!

In der zweiten Episode von Smarte Spartipps verrate ich dir in zwei Wochen, wie ich am günstigsten buche.

Ein Lächeln,

Miri


 

Namaste travelbug!

Many of my friends ask me how I can afford all the travelling. What they usually see are the nice Instagram pictures of all the places I go. But they don’t see the sacrifices I’m making to be able to do the things I’m doing. More precisely, I don’t show them. That’ll change today. In this small smart saving series I want to show you how you can afford travelling on a budget. Today’s episode is about how I save up for my next travels.

Change your habits of consumption

This goes out to all the fashion victims and shopaholics, like I was before. Ask yourself critically whether you really need the item that smiles at you in a shop. Don’t you have enough already? I stopped shopping due to frustration and shopping just for the sake of it. To prevent triggering my inner shopaholic, I usually don’t go window shopping or to malls. And if I find myself strolling in the city and buying something, it’s definitely timeless and I’ll surely kick something else out of my closet. These items will be then donated or sold, which leads me to my next tip.

Declutter and sell old stuff

Turn old stuff which I don’t use anymore into money on flea markets or selling apps. Someone else might be happy with it. Instead of clinging to your possessions, set them free. This won’t just fill your travel-pocket but it’ll also increase your happiness after you’ve realized that it’s not a matter of possessions.

Cook at home

I know, it’s nice to eat out but it’s also rather expensive and not as healthy as we’d like to have it. Going to clubs and bars are equally costly. I usually go to restaurants once a month with my friends and I’ll have a coffee out like every two weeks. On my way to school I usually carry a reusable thermo mug with tea which doesn’t just safe money but is also eco friendly. Let’s say, you spend 2€ for coffee or tea per day, 5 times a week, 4 weeks a month. That’s 80€ per month. You could get accommodations in Sri Lanka, Thailand or India for a whole week for the same amount. In contrast, a pack of tea is 5€ max and a reusable mug about 10€.

Ditch costs which you don’t need

Gym memberships, payed TV, data plans. Take a critical look at these guys. Is there a cheaper gym? Do you actually need it? Could you live without it and work out at home or outside? Do you really need a monthly data plan when there is a landline and WIFI at home? WIFI can be found almost everywhere these days and some shows can the streamed online. And honestly, a little phone detox didn’t kill nobody, right?

Sidejobs

I’ve always worked during my studies, on trade shows, events etc. This might have decreased my leisure time and increased my stress levels during examination times. However, it was worth it. These jobs were so flexible, I had plenty of time (and money) to travel.

 

These were my personal saving tips to help you put some money aside for the next travel. How do you usually save up? Do you have any tips for me and other readers? Please share them, I’d love to read them.

In the next episode of smart saving tips in two weeks I’ll tell you how I save some money while booking my trips.

A smile,

Miri