Dieser Artikel enthält Werbelinks / This article contains affiliate links

Sri Lanka ist ein wunderschönes Land und du kannst dich eigentlich nur in seine Schönheit verlieben. Sein tropisches Klima und die unterschiedlichen Klimazonen machen die Insel das ganze Jahr zu einem traumhaften Reiseziel. Im März schnallten meine Freundin Katharina und ich uns die Rucksäcke auf, um uns selbst ein Bild von „der Träne Indiens“ zu machen. Zu diesem Zeitpunkt ist die beste Reisezeit im Süd-Westen, da im Nord-Osten Regenzeit ist. Also führte unsere Route von Nallathanniya im zentralen Hochland Sri Lankas, zum Fuße des heiligen Berg Sri Pada, der auch als Adam’s Peak bekannt ist, mit dem Zug an der Küste über den kleinen Ort Bentota über Hikkaduwa nach Weligama. All diese Orte, sowie der Dutch Fort in Galle und der Tempel in Dondra, waren unsere Sri Lanka Highlights. Hier ist warum:

Sunrise from Adam's Peak, Sri Lanka,

Sonnenaufgang vom Adam’s Peak, Sri Lanka

Nallathanniya – dort lebten wir im kleinen Mango Tree Bungalow (gebucht über booking.com, wenn ihr diesen Link zur Buchung dieser oder anderer Unterkünfte nutzt, bekommt ihr 15€ Guthaben dafür und ich auch ein bisschen was, für meine nächste Reise 🙂 ), einem sehr einfachen, aber  sehr nett geführtem Homestay, mit tollem Frühstück. Von dieser Unterkunft aus konnten wir direkt Richtung Spitze des Adam’s Peak lostraben – eine noch nähere Unterkunft gibt es nicht. Menschen pilgern vor allem nachts dorthin, um den wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben, der nach über 4000 Treppenstufen auf einen wartet. Solltest du von der Idee genauso begeistert sein, wie wir es waren, lass dir gesagt sein: an Vollmond ist das eine sehr dumme Idee! Gefühlt kommen dann nämlich alle buddhistisch lebenden Einwohner Sri Lankas zu ihrer Heiligen Stätte und ihr werdet stundenlang wartend und teilweise ziemlich gequetscht auf den Treppen versauern. Ja, wir haben es nicht bis oben geschafft, weil unser Bus uns morgens abholte und die Sonne eh schon während unserer Wartezeit aufgegangen war. Schön war’s trotzdem!

Bentota Beach beautiful Sunset, Sri Lanka

Sonnenuntergang Bentota Beach, Sri Lanka

Bentota – mein persönlicher Lieblingsort. Nicht wegen des kleinen Örtchens selbst, sondern mehr wegen des traumhaften, langen und verhältnismäßig leeren, palmengesäumten Strandes! Und dieses atemberaubenden Sonnenuntergangsspektakel.

Girl sitting at Hikkaduwa Beach, Sri Lanka

Hikkaduwa Beach, Sri Lanka

Hikkaduwa – was macht man, wenn die Freundin im Schatten verweilt und ein Buch liest, während man im Wasser plötzlich eine riesige Wasserschildkröte vor sich hat? Richtig, die Gruppe Briten und Iren neben einem anquatschen, ob sie nicht ein Foto von einem mit dem wunderschönen Tier machen und es per WhatsApp schicken können! Und dann aufgedreht zur Freundin rennen, um ihr Bericht zu erstatten. Ein klassischer Miri. Die Tiere kommen dort regelmäßig hin, sodass Katharina auch ihren Turtlemoment hatte. Uns stimmte sehr froh zu sehen, dass die Locals die Tiere zwar mit Seegras anlockten, sie aber dann vor übermütigen und unverschämten Touristen schützen.

Girls in tie-dye dresses, Batik Center, Weligama, Sri Lanka

Batik Center, Weligama, Sri Lanka

Weligama – ein nicht wirklich schöner Ort, der aber über einen tollen langen Strand mit jede Menge Wellen verfügt, um sich auf’s Surfbrett zu werfen. Der Boardverleih ist dort aufgrund der hohen Konkurrenz mit 300-350 LKR (um die 2€) die Stunde sehr günstig und die Boards waren top. Beim planlosen spazieren stießen wir noch auf einen kleinen Shop, in dem Batikklamotten eingefärbt und angefertigt wurden. Für 1000 LKR (aktuell ca. 6€, damals noch 9€ umgerechnet) das Stück erstanden wir dort echte Unikate – ich liebe mein Kleid so sehr! Vorsicht beim Kauf von des köstlichen Brotes des lokalen Tuktuk-Brotmanns, der Lump versucht dich garantiert auch übers Ohr zu hauen. Da es sich umgerechnet um Centbeträge handelt, wollen wir mal nicht so sein.

Girl sitting in Galle Dutch Fort, Sri Lanka

Galle Dutch Fort, Sri Lanka

Galle Dutch Fort – die Hipstergegend Sri Lankas. Sie ist schön zum Verweilen, Souvenir Shopping und Erkunden. Uns gefiel die Mischung aus Kunst, Souvenirs und Organic Food bei Exotic Roots total gut. Klare Kaufempfehlung: Royal Chai und Kokosaufstrich mit Zimt von Greenfield Farm Organic Life – beides natürlich vegan und bio!

Buddhist Temple of Dondra, Sri Lanka

Buddhistsicher Tempel in Dondra, Sri Lanka

Tempel in Dondra – eigentlich nicht so spektakulär. Eine riesige Buddhafigur lenkt von den armen, angeketteten Elefanten ab. Was diesen Tempel zu meinem Highlight macht, war der Deutsch sprechende junge Mönch, der uns spontan zum Tee im Tempelhinterstübchen einlud, wo wir mit ihm ausgelassen quatschten, rumblödelten und ihm Fragen zum Leben als Mönch stellten. Uns sind die Gesichter entgleist, als er ein Smartphone aus seiner Robe zückte und fragte, ob wir bei WhatsApp seien. Seitdem bekomme ich meine Segnungen per Nachricht. Buddhismus 2.0.

Solltest du jetzt auch Lust auf Sri Lanka bekommen haben, habe ich noch ein paar extra Tipps für dich. Das Reisen mit der Bahn ist unheimlich günstig, relativ zuverlässig und die Aussicht mehr als beeindruckend. Man zahlt von Weligama nach Colombo gerade mal etwas um die 220 LKR (~1,20€), unschlagbar! Lade dir die App „Sri Lanka Trains“ auf’s Smartphone, da kannst du dir die Abfahrtszeiten im Vorhinein anschauen. Dann brauchst du nur 20 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof aufzutauchen und los geht’s! Busfahrten dort sind auch sehr sehr günstig, aber zugleich ein Abenteuer für sich, denn die Fahrt gleicht der auf einer Achterbahn – nur ohne Sicherheitsbügel. Wenn du, wie wir, in günstigen Homestays oder Hostels übernachtest, kannst du mit 10-15€  pro Nacht rechnen. Die Preise enthalten oftmals ein reichhaltiges, frisches Frühstück und free tea den ganzen Tag. Und der Tee aus den vielen Teeplantagen Sri Lankas ist wirklich ein Gedicht.

Viel Freude beim Reisen und wenn du noch Fragen hast, dir dieser Post gefallen hat oder du einfach etwas loswerden möchtest, hinterlass gerne einen Kommentar oder schreib mir.

Ein Lächeln,

Miri


 

Namaste, travelbug!

Sri Lanka is a beautiful country and its beauty will make you fall in love with it. Its tropical climate and the different climate zones make the island the ideal travel spot. In March, my friend Katharina and I packed our backpacks and went to discover “India’s tear”. The South-West is the best part to travel at this time of the year because there’s rain season in the North-East. Our route started in the central highlands, in Nallathanniya, right at the foot of the holy mountain Sri Pada, also known as Adam’s peak. We then went down the coast by train, from Bentota and Hikkaduwa to Weligama. All these locations, as well as the dutch fort in Galle and the temple of Dondra, were our personal highlights. Here’s why:

Nallathanniya – we stayed at the small Mango Tree Bungalow (use this booking.com link if you wanna book this or other accomodations and get 15€ off. I will receive a bit for my next trip too), a rather basic homestay with amazing hosts and delicious breakfast. This place is the ideal location if you want to do a hike to the top of Adam’s peak. People go there (on a pilgrimage) preferably at night to see the beautiful sunset which awaits you after climbing more than 4000 steps. So if you think this is a great thing to do, beware: it isn’t that great if you go on full moon. It feels like all Buddhist Sri Lankan citizen come to their holy place and you’ll find yourself waiting and squeezed on the stairs. Yes, we didn’t make it to the top because we had to catch the bus in the morning and the sun had risen anyway. It was still beautiful!

Bentota – my personal favorite. It’s the beautiful, palm tree bordered beach rather than the village which is worth seeing.

Hikkaduwa – What do you do if you’re seeing a giant sea turtle in front of you while your friend is reading a book in the shadow? Right, you ask a group of British and Irish guys to take a picture of you with the beautiful animal and send it on WhatsApp. After this, you go to your friend and tell her what just happened. Classic Miri. But the big creatures come there regularly, so Katharina got her turtle moment as well. Although locals attracted the turtles with seaweed, it gave us comfort to see that the locals protected them from annoying tourists.

Weligama – not the prettiest place but it has a long beach with lots of waves inviting you to surf. Due to the high competition, the rental rates a rather low, 300-350 LKR (around 2€), and the boards were new and well maintained. While walking aimless trough the village we came across a small shop selling hand-made batik clothes. We got ourselves unique batik dresses for only 1000 LKR (that’s about 6€, back then it was 9€) each – I love my dress so much! But beware if you buy the delicious bread from the tuktuk bakery guy, he’s very likely trying to scam you (needless to say it’s just cents).

Galle Dutch Fort – the hipster area of Sri Lanka. It’s great to go for a stroll, souvenir shopping and to explore. We really like Exotic Roots’ mixture of art, souvenirs and organic food. I recommend buying Royal Chai and coconut cinnamon spread from Greenfield Farm Organic Life.

Temple of Dondra – it’s not really a highlight itself. A big Buddha statue tries to distract from the poor enchained elephants. What made it a highlight though, was the young German speaking monk who spontaneously invited us for tea in the back of the temple. We sat there to chat and laugh and we asked him questions about his life as a monk. Our jaws dropped when he took a smartphone out of his robe and asked us whether we are on WhatsApp. Since that day I’m receiving my blessings as a message. Buddhism 2.0.

If you’re now keen on going to Sri Lanka, I’ve got some more tips for you. Getting around by train is very cheap, quite reliable and the view is so impressive. The ride from Weligama to Colombo is just 220 LKR (~1,20€). Beat that. Download the „Sri Lanka Trains“ app to check the departure times in advance. All you have to do is to show up 20 minutes in advance at the train stop and off you go! Busrides are really cheap as well. However, they’re an adventure because the ride resembles a rollercoaster – without security belts. If you’re staying in homestays or hostels, the costs for accomodation will be 10-15€ per night and it often includes a large, freshly made breakfast and free tea all day long. Don’t miss out on the amazing tea of Sri Lanka’s tea plantages.

Enjoy your trip and if you have any questions, you liked the post or you wanna share your Sri Lanka experience, feel free to leave a comment.

A smile,

Miri