Namaste, du wundervolles Wesen, schön dass du (wieder) da bist!

Ich möchte dieses erste Wochenende meines neuen Blogs dazu nutzen, mich dir mal ein bisschen vorzustellen, zumindest ein bisschen mehr, als da rechts in der „about“ Spalte. Heute soll es einmal darum gehen, wie ich überhaupt zum Reisen gekommen bin.

Als große Initialzündung würde ich meinen Aufenthalt in den USA bezeichnen, obwohl ich schon immer gern und auch oft gereist bin… oder vielmehr „Urlaub“, ja Pauschaltourismus und so, herrje, gemacht hab. Zum richtigen Reisen-Reisen, kam ich also 2013 im Alter von 26 Jahren. Da ich Englisch auf Lehramt studierte, musste ich mindestens drei Monate im Ausland verbringen, welche ich mir über zwei Semesterferien aufteilte. Damals war ich super fasziniert von den USA, vor allem Kalifornien, wo ich bereits 2011 während eines zweiwöchigen Roadtrips in den Staaten hingereist war. Also ging meine erste Reise ganz allein nach Los Angeles, wohin es mich im darauffolgenden Jahr erneut zog. Diese Zeit sollte so prägend für mich sein, dass ich von da an immerzu unterwegs sein wollte, solange es mein Geldbeutel zuließ. Ich wusste jetzt schließlich auch, dass ich allein prima klar kam und mich in neuen Umgebungen schnell zurecht finden konnte. Da ich außerdem eh Single (und irgendwie auch frustriert darüber) war, hielt ich das Reisen für eine prima Idee, um sinnlosen, halbgesäßigen Dates aus dem Weg zu gehen.

Und so zog ich los: Nach Portugal, um dort meine baldige Passion, das Surfen zu erlernen und dies mit einer Freundin gemeinsam im Tattoostudio zu verewigen. Nach Ecuador, Argentinien und Uruguay, nur mit einem Rucksack auf dem Rücken und ganz allein. Nach Südafrika, vor Haien wegpaddelnd und im Linksverkehr am Südkap entlang mit Freundinnen an Bord. Nach Spanien, mit verrückten Freunden im Schlepptau und viel Gelächter. Wieder nach Spanien, um mit einer Freundin morgens die beste Fotosonne einzufangen. Und nach Indien, um dort nicht nur zu realisieren, dass ich auf all den Reisen zu mir selbst gefunden hatte, sondern auch, um das zu finden, wovor ich eigentlich weggelaufen war: die Liebe.

Die Liebe zog mich nach Thailand, voller Vorfreude nach der kräftezehrenden Masterarbeit und nach einem kurzen Stop im chinesischen Shanghai. Sie zog mich in die Niederlande, nachdem ich zunächst mit Freundinnen mein beendetes Studium in Marokko gefeiert hatte. Das Fernweh nach tropischen Ländern im deutschen Winter verschlug mich dann auch bald nach Sri Lanka, wieder begleitet von einer Freundin. Und zuletzt zog mich die Liebe wieder nach Indien, dort wurde ich nicht nur von zwei Armen willkommen geheißen. Ich sollte dort fortan eine Familie haben.

Jetzt weißt du, wie das Reisen und ich uns kennengelernt haben. Morgen sollst du erfahren, wie ich zum Yoga, der veganen Ernährung und zu einem neuen Leben gekommen bin.

Bis dahin genieß deinen Samstag und bis Morgen.

Ein Lächeln,

Miri


 

Namaste you wonderful being, nice to see you here (again)!

I want to take this first weekend of my blog as an opportunity to introduce myself a little, at least a little bit more than in the “about” section on the right. Today I’ll be talking about how I got into travelling.

I consider my stay in the USA as the official starting point although I’ve always been travelling and I loved it a lot. Okay, to be honest, it was more of the vacation, package holiday type of travelling. So I got into travel-traveling 2013 at the age of 26. Due to studying English (to become a teacher), it was mandatory to spend at least 3 months abroad which I could split over two semester breaks. Back then I was fascinated by the US, especially California, which I had known from a previous trip in 2011. So my first travel experience brought me to Los Angeles. I returned a year later in 2014. The time there should be so formative for me that, since then, I always wanted to go places as long as I had some money in my pocket. From this point in time onwards I became aware that I was capable of coping with new situations and new environments very easily. I was single anyway (and somehow frustrated about this too) which made travelling an appealing idea to avoid pointless and halfassed dates.

So basically this is how it all started. I went to Portugal, to learn how to surf and to perpetuate my new passion in a tattoo studio with a friend. To Ecuador, Argentina and Uruguay, just me and my backpack. To South Africa, paddling away from the sharks and driving in the left-hand traffic along the southern cape with my friends. To Spain, with crazy friends and a lot of laughter. To Spain again, trying to catch the most picturesque sun in the early morning. And to India, where I didn’t just realize that, along these journeys, I’ve found myself, I also found something I had been running away from: love.

This love was the reason I went to Thailand, excited after the exhausting period of writing my master’s thesis and after a short stopover in Shanghai. It was the reason I went to the Netherlands after I’ve celebrated my successfully completed studies with friends in morocco. The fernweh for tropical places during the German winter made me and a friend go to Sri Lanka. Lastly, love was the reason I went back to India where I wasn’t just welcomed by two arms. From then on, I would have a family over there.

So this is how I got to now travelling. Tomorrow, you’re going to find out how I got into Yoga and my vegan diet.

Until then, enjoy your Saturday. See you tomorrow!

A smile,

Miri