Vergangene Woche habe ich einmal dazu genutzt, meinen Kopf völlig von der Schule zu befreien und noch einmal aus Köln raus zu kommen. Statt, wie gewöhnlich, in den warmen Süden, zog es mich dieses Mal in den Norden. In den Norden Deutschlands um eine Freundin dort zu besuchen. Für mich auch mal eine Gelegenheit, vegane Foodspots zu erkundschaften.

 

Bremerhaven

In Bremerhaven gibt es, laut ihrer Aussage nicht viel zu entdecken, daher beschränkten wir uns auf Qualitytime und einen Besuch im Klimahaus. Das ist eine Art Museum, in dem man durch die verschiedenen Klimazonen laufen kann – inklusive Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Besonders das Aquarium – trotz erheblichen Mitleids für die Fische – und der Sternenhimmel hatten es uns angetan, sodass diese schönen Bilder dabei entstanden sind. Kulinarisch bin ich leider nicht allzu sehr auf meine Kosten gekommen, da Bremerhaven noch eine vegane Wüste, wie die im Klimahaus, zu sein scheint.

Klimahaus Bremerhaven Sternenhimmel

 

Bremen

Am letzten Tag ging es nach Bremen, nicht um die Bremer Stadtmusikanten zu suchen, sondern das Viertel Schnoor zu entdecken. Davon hatten wir tolle Bilder auf Instagram gesehen und waren ganz schön enttäuscht, dass es sich als weniger „instagrammable“ herausstellte, als wir dachten. Immerhin gab es im süßen Teestübchen im Schnoor, welches stets in den tollen Instagrambildern zu sehen war ein veganes Gericht, einen veganen Kuchen (der im Übrigen sehr sehr lecker war) und, wie der Name schon verrät, jede Menge Tee. Beim Eintreten bekommt man das Gefühl bei Oma zu Besuch zu sein, die Teestube hat eine ganz eigene Art der Gemütlichkeit, welche mir gut gefallen hat. Natürlich habe ich Chai und ein Stück des veganen Kuchens bestellt und wurde nicht enttäuscht. Auf meine höfliche Frage nach Sojamilch für meinen Chai erhielt ich außerdem kurzerhand ein kleines Kännchen dazu. Was ich in Bremerhaven an veganen Optionen vermisst habe, hat Bremen wieder wettgemacht.

Teestübchen Schnoor Bremen Tea vegan cake veganer Kuchen

Es war schön, sich nach langer Zeit noch einmal wiederzusehen und zu sehen, welches Leben sich meine Freundin in ihrer Heimat mit Haus und Mann aufgebaut hat. Aber ich freue mich auch, wieder zurück im weltoffenen Köln zu sein, wo man als Veganer kein Exot ist und es überall kleine vegane Köstlichkeiten und Optionen gibt. Unterwegs nutze ich übrigens immer die App „Happy Cow“ (nicht gesponsert!), welche dir vegane Restaurants in deiner Umgebung inklusive Ratings sucht. Das hat mir in Sardinien auch schon bei der Suche geholfen.

 

Was war sonst so los?

Apropos vegan, ich mach an dieser Stelle mal ein bisschen WERBUNG (AD): Vergangene Woche durfte ich das Programm von Vegan Athletes Lab testen. Ich finde, es ist eine prima Einstiegsmöglichkeit für Neuveganer und Neuyogis, in dem die Basics beider Themenbereiche gut und verständlich erklärt werden. Ab 01.11. wird die Plattform für alle freigeschaltet!

Apropos Yoga. Seit heute darf ich mich offiziell Yogatrainerin nennen und du kannst mich als „Personal (Yoga) Trainer“ und „Stresscoach“ buchen 🙂 Anfragen diesbezüglich nehme ich gerne unter heynamastemiri@gmail.com an.