Hallo ihr Lieben, ich bin endlich zurück auf dem Blog und Instagram und muss ehrlich gestehen, dass das Fokussieren auf mich, das Referendariat und meine Beziehung mir sehr gut getan hat. Manchmal muss man ehrlich zu sich sein und sich eingestehen, dass man mal entschleunigen muss, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Es sind gerade Osterferien in Nordrhein-Westfalen, wenn das mal kein Anlass zum bloggen ist.

 

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Wie du weißt, ernähre ich mich seit fast zwei Jahren vegan. Eine Ernährungsform, die immer noch mit Mangelerscheinungen in Verbindung gebracht. Ich will nicht sagen, dass das falsch ist per se, denn, genau wie in der „normalen“ Ernährung, kann es zu einem Mangel kommen, wenn man sich ungesund und ungeachtet jeglicher Nährstoffe ernährt. Daher decke ich diese Woche mal ein paar vegane Mythen auf. Diese Posts werden netterweise von brunozimmer.de unterstützt, deren Naturprodukte ich nun bereits über einen Monat getestet habe und mir daher ein fundiertes Urteil bilden für meine Leser*innen konnte.

 

Mythos 1: Fleisch ist wichtig, da es Vitamine enthält

Besonders amüsant (oder traurig?!) finde ich immer „DAS“ Argument der Veganskeptiker*innen, dass einem Menschen ohne Fleisch wichtige Vitamine fehlen würden. Meine Gegenfrage jedes Mal: Welche Vitamine sind das?! Meistens meinen sie damit, wenn auch unbewusst, B12, welches ohne Frage wichtig für unser Nervensystem ist. Tiere nehmen beim Grasen auf der Weide bestimmte Bakterien auf, die dann von ihrem Organismus zu B12 umgewandelt werden, sodass wir bei der Aufnahme des Tierfleisches davon profitieren. Leider ist heutzutage die traurige Wahrheit, dass die Tiere in ihrem Leben kaum bis gar keine Weide zu sehen bekommen und daher B12 selbst supplementiert bekommen – damit auch ja keine Argumentationsgrundlage verloren geht 😉 Daher ist mein Gegenargument stets, dass ich „künstliches“ B12 selbst schlucken kann, anstatt es über den Umweg eines Tieres zu mir zu nehmen.

Theoretisch könnten wir Menschen auch unser eigenes B12 produzieren, wenn wir unbehandeltes und ungewaschenes Gemüse zu uns nehmen würden. Aber wer macht das schon? Oftmals würde die dadurch aufgenommene Menge ohnehin nicht zur optimalen Versorgung ausreichen. Der empfiehlt sich daher die Einnahme von B12-Präparaten.

 

Aber welcher B12-Wirkstoff ist der Richtige?

Jetzt gibt es ein bisschen Chemieunterricht. B12, dessen chemischer Name Cobalamin lautet, hat eine sehr komplexe Zusammensetzung und kommt in vier verschiedenen Formen von Wirkstoffen daher: Cyanocobalamin, Hydroxocobalamin, Methylcobalamin und Adenosylcobalamin. Letztgenannte gelten als aktive Coenzyme natürlichen Ursprungs, wohingegen erstgenannte synthetisch hergestellt werden. Hydroxocobalamin ist eher „passiv“, kann aber vom Körper problemlos „verstoffwechselt“ werden. Cyanocobalamin ist günstig in der Herstellung und ist daher in so gut wie allen B12 Präparaten enthalten, die man in Drogeriemärkten erhält. Nicht zuletzt spricht auch die hohe Empfindlichkeit von Methylcobalamin und Adenosyclobalamin für den vermehrten Einsatz der synthetischen Stoffe. Einige Wissenschaftler raten zur optimalen Bedarfsdeckung zu einer Kombination der Wirkstoffe, andere sagen, dass eines einzigen Wirkstoffes zu Supplementierung ausreicht. Meine Blutwerte bestätigen bislang die letztere Aussage.

 

Welche B12-Präparate eignen sich am besten?

Ich habe in den letzten anderthalb Jahren viele Sachen ausprobiert: Tabletten, Zahnpasta, Spray. Leider reagiere ich oft mit Akne auf B12-Präparate. Woran das liegt, weiß die Wissenschaft aktuell auch noch nicht so genau, aber anscheinend bin ich nicht allein mit diesem unschönen Problem. Aktuell benutze ich das Bitter B12 von ENNA Care (erwerbbar hier bei brunozimmer.de), welches ich bequem durch die Sprühstöße selbst dosieren kann. Dadurch kann ich meine Akneausbrüche im Zaum halten, auch wenn der bittere Geschmack nicht so meins ist. Dieser verfliegt zum Glück sehr schnell. Ein weiterer Vorteil ist, dass auf diese Weise der Wirkstoff direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden kann und man keinen „Vitaminverlust“, wie beim Schlucken von Tabletten zum Beispiel, erleidet.

Welche Darreichungsform letztendlich die Beste ist, muss also jede*r für sich selbst entscheiden und die Auswahl auf dem Markt ist riesig.

 

Falls du dich näher über das Thema B12 informieren willst, findest du ausführliche Informationen auf Vitaminb12.de. Hast du Fragen oder Themenwünsche? Dann hinterlass mir gerne einen Kommentar oder schreib eine E-Mail an haynamastemiri@gmail.com

Kommenden Freitag geht es weiter in meiner kleinen, veganen Serie 🙂