So sehr ich tropische Nächte in freier Natur, wie die in Kerala oder auch Ayampe (Ecuador, s. Foto), auch liebe, so sehr werden diese schönen Momente oft von kleinen Arschgeigen jäh zerstört: Mücken.

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Ich weiß nicht, was mich so attraktiv für diese lästigen Biester macht, aber selbst in großen Gruppen von Menschen fungiere ich stets als Mückenbuffet. In meinen Breitengraden ist das vielleicht nervig, aber immerhin muss man keine ernsthafte Gesundheitsgefährdung durch Malaria, Dengue, Zika und was weiß ich befürchten. Diese durch Mückenbisse übertragenen Krankheiten, die teilweise schwerwiegende bis tödliche Folgen haben können, treten meist in tropischen Gebieten wie Süd- und Zentralamerika, Indien, Südost-Asien und Afrika auf. Das macht mich auf meinen Reisen immer besonders vorsichtig. Gerade jetzt in Indien ist momentan Regenzeit, das heißt, die Mücken sind so richtig aggressiv. In Ecuador im Oktober 2015 wurde ich einmal eiskalt durch die Hängematte und meine Leggings durch in den Hintern gebissen.

Mit einigen Tricks kannst du jedoch beruhigt deine Reise genießen.

 

Cirtonella-Öl

Die wohl natürlichste und wahrscheinlich gesündeste Variante unter den Mückenschutzoptionen. Dieses Öl befindet sich auch oft in Kerzen, die die kleinen Plagegeister fern halten sollen. Meiner Erfahrung nach mit mäßigem Erfolg. Immerhin riecht es so schön zitronig frisch.

 

Schutzsprays

Sprays wie Autan oder Anti Brumm sind in Europa völlig okay. Selbst Autan Tropical gerät in tropischen Gebieten jedoch an seine Grenzen, während Anti Brumm immer noch gut unterwegs ist. Die Wirkstoffe sind allerdings Chemiekeulen, wenn auch effektive. Ich kaufe mir mittlerweile meinen Mückenschutz im Reiseland selbst, da der Chemiecocktail auf die dortigen Viecher eingestellt ist. Mein absoluter Favorit ist Odomos, eine Mückenschutz-Creme aus Indien, die obendrauf auch noch gut riecht.

 

Duschen

Apropos riechen, Mücken werden nicht, wie viele glauben, vom Blut angelockt, sondern von unserem Schweiß. Die individuelle Zusammensatzung bestimmt, ob du besonders beliebt als Buffet bist oder nicht. Aus diesem Grund übertünchen die Meisten Mittelchen deinen Eigengeruch und du wirst damit sozusagen unsichtbar für Mücken. Daher rate ich dir, in tropischen Ländern immer 2x täglich kurz zu duschen (wirklich kurz, wir wollen ja kein Wasser verschwenden). Nicht nur um den Schweiß loszuwerden, sondern auch das ganze giftige Zeug auf deiner Haut.

 

Helle, lockere Kleidung

Mücken mögen es dunkel. Versuche daher, lange, aber lockere und atmungsaktive helle Kleidung zu tragen, da kommen sie nicht so leicht durch. Und auch wenn es richtig blöd ist in Ländern, wo es auch nachts noch 25°C warm ist, deine Mückenstichbilanz wird drastisch sinken. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Biester selbst durch eine enge Jeans oder sogar Hängematten kommen, wenn du darin sitzt und der Stoff dadurch am Hintern gespannt ist. Rate mal wer also in Ecuador mit einem juckenden Stich am Hintern herumgelaufen ist… Trotz Kleidung. Und Hängematte.

 

Mosquitonetze

Ich habe mir mein eigenes Mosquitonetz zugelegt und schleppe es immer mit mir mit, wenn ich Platz im Rucksack habe, für den Fall, dass eine Unterkunft mal keine Klimaanlage oder ein eigenes Netz hat. Sonst kann es dir passieren, wie mir neulich in Griechenland, als ich es nicht dabei hatte und die Klimaanlage nicht so recht wollte, dass du mit 10 Mückenstichen im Gesicht aufwachst. Das war nicht cool. Ich wiederhole: nicht cool!

 

Und wenn du doch gebissen wirst?

Bloß nicht kratzen! Wenn du gerade frisch gebissen wurdest, habe ich einen heißen Tipp für dich: nutze deinen Tee- oder Kaffeelöffel! Klingt verrückt, aber wenn du einen heißen Löffel (bitte achte darauf, dass er nicht glühend heiß ist) kurz auf den Stich drückst, so werden die darin enthaltenen Stoffe, welche den Juckreiz auslösen, zerstört. Du rennst dann zwar mit knallroten Punkten herum, aber die jucken nicht mehr. Es gibt auch noch die Luxusvariante in Form eines Stifts z.B. von Bite Away, aber die Löffelmethode klappt genauso gut.


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Mosquito protection

Although I love tropical nights like the ones in Kerala, but yet these beautiful moments are often ruined by little monsters: Mosquitos. I don´t know why I appear to be so attractive for these tiny bastards, but even in large groups of people I’m always the one serving as a mosquito buffet. This may be annoying, however at least I don´t have to worry about serious illnesses like malaria, dengue, zika and others here in Europe. These infections are transmitted to humans via mosquitoes which may carry serious, sometimes fatal consequences and often occur in tropical areas such as south- and central America, India, southeast Asia and Africa, hence I am always extra careful when travelling. At the moment it is rainy season in India, which means that the mosquitoes are more aggressive than ever, I experienced it first hand when I was there. While I was in Ecuador in October 2015 I even got bitten through a hammock and my tights into my bum.

There are, however, some tricks to allow you to enjoy your journey.

 

Citronella-Oil

This is probably the most natural and healthiest option of mosquito repellent. You often find this oil in candles, which are supposed to keep those little annoying pests away. Although it has a pleasant lemon smell, my experiences show that the success of keeping mosquitoes away is very limited.

 

Spray protection

Sprays like Autan or Anti-Brumm are sufficient in Europe, but in tropical areas Autan Tropical reaches its limits, while Anti-Brumm is still quite effective, though the ingredients are chemical cocktails. I tend to buy mosquito protection in the destination country itself, as chemicals are usually adapted to the critters there. My favourite is Odomos, an anti-mosquito cream from India, which smells great on top!

 

Showering

Talking of smells, mosquitoes do not, as many think, get attracted by blood but our sweat. The individual combination decides whether you are more or less likely to be bitten. For this reason, most anti-mosquito options cover your natural smell, making you kind of invisible to mosquitos. I suggest to you to take quick showers (very quick as we do not want to waste water) twice a day in tropical countries, not only to get rid of the sweat but also of the chemicals you covered your skin in.

 

Light and lose clothing

Mosquitos like it dark. Therefore you should try to wear long but lose and breathable light clothes as this will make it more difficult for mosquitos to pass through. Nevertheless it is a pain in countries where it is 25C even at night, but I promise the number of bites will fall drastically! From my personal experience I can tell you that these bastards bite even through hammocks, while you´re sitting and your bum is covered. So guess who walked around Ecuador with an itchy bite on her bum- despite clothes. And hammock.

 

Mosquito nets

I bought by own mosquito net and always carry it with me whenever I have space in m rucksack, in case my accommodation doesn´t have air-conditioning or their own nets. This may happen to you as it did to me in Greece, where I didn´t bring my own and the air-condition really wanted me to wake up with 10 bites in my face! That wasn´t fun. I repeat: Not fun!

 

What happens if you get bitten?

Do not scratch! If you were bitten just now, I have a hot piece of advice for you: Use a tea- or coffee spoon! Sounds crazy, but if you press a hot spoon (please take care that it isn´t scorching) onto the bite shortly, the substances, which cause the itchiness, get destroyed. I promise it will stop itching, though you will have to walk around with bright red dots. There´s also a luxury version in shape of a pen, such as Bite Away, but the spoon method works just as well.

 

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