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Hostels können Fluch und Segen zugleich sein: sie schonen deinen Geldbeutel, aber strapazieren oft deine Nerven. Ich habe dir mal meine ultimativen Hostel Hacks als Hostel Survival Guide zusammengestellt, damit dein Hostelaufenthalt nicht in die Hose geht.

 

Hostel Hacks vor der Reise

1. Lies die Bewertungen

Wenn der Preis der Unterkunft unschlagbar ist, kann es natürlich sein, dass das einen Grund hat: nämlich Abstriche an anderen Dingen. Falls du nicht in einem heruntergekommenen Hostel am Rande der Stadt landen willst, in dem eigentlich nie geschlafen wird, weil alle Gäste des Hostels mit feiern beschäftigt sind, dann lies dir neben der Unterkunftsbeschreibung unbedingt die Bewertungen durch.

2. Check die Location

Die billigsten Hostels haben ihren Preis entweder dadurch, dass sie semigut sind oder, weil sie, wie bereits erwähnt, im Nirgendwo liegen. Das kann einem bei einem Städtetrip schon mal die Laune vermiesen, wenn man plötzlich so viel Geld in öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis buttern muss, dass man sich auch locker ein nettes, zentral gelegenes Hotel hätte leisten können.

3. Wähle die Raumart mit Bedacht

Oftmals gibt es verschiedene Mehrbettzimmerkategorien: gemischter Schlafsaal oder nach Geschlecht getrennt. Gemischte Schlafsäle sind dabei meist die günstigste Variante. Das kann dann zufolge haben, dass dich ein Schnarcher um den Schlaf bringt. Mein Tipp: Auch wenn es weibliche Schnarcher gibt, in einem Mädelsraum sinkt die Wahrscheinlichkeit der nächtlichen Bärenbrunft beträchtlich. Statistische Quelle: Ich selbst in Rahmen eines dreijährigen Feldexperiments, welches allerdings erst gestern durch eine schnarchende Spanierin zunichte gemacht wurde.

 

Hostel Hacks vor Ort

4. Überprüfe das Bett

Seitdem ich in Südafrika neben meinem Tritt in eine Spritze am Strand auch noch von Bettwanzen heimgesucht wurde, habe ich eine Bed Bug Paranoia. Ich überprüfe die Ecken eines jeden Bettes, sowohl Matratze als auch das Bettgestell. Befinden sich dort kleine schwarze Punkte, die an das Aussehen von Schimmel erinnern ist Alarm geboten. Sprich mit den Hostelbesitzern und frage, ob du ein anderes Zimmer (nicht nur Bett, sondern Zimmer!) beziehen kannst. Vielleicht solltest du auch erwägen, ein ganz anderes Hostel aufzusuchen, denn wenn du die Viehcher einmal hattest, ist es ein riesiger Aufwand, sie wieder loszuwerden. Ich weiß wovon ich spreche – das kann dir echt die Reise vermiesen.

5. Das untere Bett

Nimm bei Etagenbetten immer das untere. Dies hat den Vorteil, dass du dir mithilfe von Handtüchern, die du an der oberen Etage anbringst, ein kleines bisschen Privatsphäre verschaffen kannst. Außerdem läufst du nicht Gefahr, dich nachts komplett zu zerstören bei dem Versuch auf’s Klo zu gehen.

6. Die Sache mit der Essensaufbewahrung

Ich habe auf Reisen immer Brotdosen dabei – schon allein, weil ich darin mein Essen für den Flug mitnehme, sofern es keine veganen Optionen an Bord gibt. Diese kann ich dann prima zur Aufbewahrung von Essen im Gemeinschaftskühlschrank beschriften und nutzen, sofern das Hostel nichts Eigenes zur getrennten Aufbewahrung anbietet. Selbiges gilt auch für Stofftaschen mit Namenstag dran – dann sollte dir keiner dein Essen wegfuttern und du bist umweltfreundlicher unterwegs als mit Plastiktüten.

7. Flipflops

Mir ist es ja tendenziell Vurst wenn ich barfuß in einer Dusche für alle stehe, aber du bist da vielleicht anders und daher rate ich dir im Zweifel zur Verwendung von Flipflops. Kann ja nicht jeder so eklig sein wie ich 😉

8. Ohrstöpsel und Schlafmaske

Für mich überlebensnotwendig – nicht nur im Hostel. Manchmal nehme ich sogar leichte Schlafmittel mit, um gut schlafen zu können in der ersten Nacht vor Ort, da ich immer große Probleme habe in fremder Umgebung zu schlafen.

9. Moskitoschutz

Je nachdem wo du dich aufhältst und was das Hostel so mitbringt, ist es ratsam ein Moskitonetz dabei zu haben, das sich über dem Bett anbringen lässt. Falls nicht, dann nutze auf jeden Fall Mückenspray oder ähnliches, denn lass dir gesagt sein: juckende Mückenstiche und säuselnde Zimmergenossen in der Nacht, am besten gepaart mit Hitze, sind furchtbar!

10. Ein kleines Schloss

Die meisten Hostels haben Spinte in den Zimmern oder abschließbare Boxen zur Aufbewahrung des Gepäcks oder zumindest von Wertgegenständen – aber keine Schlösser oder dergleichen (manche schon). Daher nutze ich da gerne handelsübliche TSA Schlösser meines Gepäcks. Diese sind mit einem Zahlencode gesichert und haben somit den Vorteil, dass du keinen kleinen Schlüssel verlieren kannst.

11. Ein Licht geht auf: Die Taschenlampe

Wenn alle schlafen und du musst auf’s Klo, kann der Weg zum stillen Ort schon mal äußerst schwierig werden. Der Arsch, der das Licht anmacht und alle weckt will man ja auch nicht sein. Eine kleine Taschenlampe oder die Handytaschenlampe hilft.

12. Deine eigenen Handtücher

Viele Hostels bieten keine Handtücher an oder verleihen diese nur gegen eine Gebühr, manchmal zahlst du nur ein Pfand, das du zurückbekommst. Ich habe daher immer ein Reisehandtuch dabei, um vorbereitet zu sein.

13. Suche einen Waschbuddy

Falls du nicht schon sowieso mit jemandem angereist bist, kann sich ein „Waschbuddy“ als durchaus nützlich erweisen, wenn es darum geht, das minimalistische Gepäck einmal ordentlich waschen zu lassen. Dieser Service kostet in nahezu allen Hostels frech viel Geld. Daher lautet die Devise: geteilter Waschgang ist ein günstiger Waschgang!

 

Zu guter Letzt

Hostels sind keine Luxusresorts, aber für Budgetreisende, die allein unterwegs sind wie ich, der ideale Übernachtungsspot, auch um Anschluss bei Gleichgesinnten zu finden. Ich muss sagen, dass ich schon fantastische Gespräche an Pools, auf Dachterrassen und in den Küchen von Hostels auf verschiedensten Kontinenten geführt habe – jedes einzelne hat mein Leben bereichert. Auch dir kann ich nur empfehlen: Hab Spaß und lerne Leute kennen!

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