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Diejenigen meiner Leser*innen, die mir schon länger folgen, wird aufgefallen sein, dass ich mit vollem Einsatz beim Thema Zero Waste unterwegs bin. Obwohl ich vermutlich eher meiner eigenen Bewegung angehöre, nennen wir sie „Miri’s Minimal Waste“, da ich niemals komplett „zero waste“ – also plastikfrei – leben werde, werde ich nach und nach alles in meinem Alltag ersetzen, was sich einfach ersetzen lässt. Dabei ist mir aufgefallen, dass vor allem im Bad ganz viel Potential für Zero Waste Swaps (Deutsch: „müllfreie Tausche“) ist. Heute möchte ich dir einmal zeigen, welche Produkte ich wie ersetzt habe, um dich vielleicht ein kleines bisschen zu inspirieren – die Bilder werden es sicher nicht, da es leider am Fototag grau und fies draußen war und ich die Bilder drinnen machen musste #bloggerstruggles Bitte sieh es mir nach!

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Zero Waste Swaps 1 & 2: Zahnpflege

Ich habe bislang immer eine elektrische Zahnbürste genutzt. Diese verbraucht nicht nur Strom, sondern, so „umweltfreundlich“ die kleinen Austauschköpfe auch daherkommen mögen, jede Menge Plastik. Die Austauschköpfe sind einzeln in Plastik verpackt, als 6er-Pack in Plastik eingeschweißt und sie selbst bestehen auch aus Plastik. Findest du das genauso blöd wie ich? Ersetzt habe ich die Zahnbürste durch ein einfaches Modell von Hydrophil aus Bambus.

Auch Zahnpastatuben sind ein Fall für die Plastikpolizei. Diese habe ich durch die Toothy Tabs von Lush mit Aktivkohle ersetzt. Sie kommen in einer recyclebaren Flasche und mit witzigem Cola-Geschmack daher. Noch nachhaltiger geht es mit der festen Zahnpasta von Lamazuna, welche fest ist und sich auf einem Holzstiel befindet, ein bisschen wie ein Eis oder Lollipop. Einfach die Zahnbürste nass machen und über den Block schrabbeln, Zähneputzen, fertig! Ich liebe Zimt und war mehr als happy, jetzt auch “Zahnpasta” mit Zimtgeschmack zu haben.

Zero Waste Swap: dental care

Zero Waste Swaps 3, 4 und 5: Shampoo, Conditioner und Haarmasken

Wie bereits in diesem Post über meine Zero Waste Kulturtasche auf Reisen beschrieben, habe ich Shampoo und Conditioner, als auch Haarmasken durch feste, unverpacktebzw. nachhaltig verpackte Versionen ersetzt. Zur Zeit nutze ich ein festes Shampoo von Shampoo Bits, das herrlich zitronig riecht, und von Lamazuna, welches etwas dezenter und nach Orange riecht. Beide kann ich gleichermaßen empfehlen.

Da meine Haare leider super dünn und brüchig sind (und das schon immer waren), brauchen sie extrem viel Pflege. Aus diesem Grund musste auch ein Haarmasken-Zero-Waste-Swap her, den ich zum Glück bei Lush gefunden habe. Zusätzlich lasse ich in der Nacht vor der nächsten Haarwäsche immer eine Ölmischung aus Indien (Basis: Kokosöl) im Haar einwirken und wasche es dann am Morgen aus. Ich bilde mir ein, dass es meinen Haaren bisher ganz gut hilft.

Zero Waste Swap Haircare

Zero Waste Swap Hair Care Conditioner

Zero Waste Swap Haircare

 

Zero Waste Swaps 6, 7, 8, 9, 10 und 11: Gesichtspflege

Gesichtscreme, Waschlotion, Abschminkzeug, Peelings… Auch für all diese in Plastik verpackten Badbewohner gibt es tolle Zero Waste Swaps. So mache ich meine Gesichtscreme selbst aus Aloe Vera Gel, Teebaumöl und Vitamin E Öl (auf dem Foto habe ich stellvertretend für normale Gesichtscreme-Tuben eine Sonnencreme benutzt, da ich kein konventionelles Produkt mehr hatte). Meine Gesichtswaschlotion ist jetzt eine Gesichtsseife, Peelings mische ich selbst mit Zucker und Kokosöl oder ich nehme eine natürliche Alternative wie dieses nussbasierte Peeling zum Anmischen, das mir eine Freundin aus Bali mitgebracht hat (es kam in einer Papiertüte, yeay!). Kokosöl kommt übrigens auch statt Lippenpflegestiften zum Einsatz – wenn auch unvegan in Kombination mit einem bisschen Bienenwachs, damit es nicht so schnell flüssig wird. Dazu befülle ich ein kleines Aludöschen oder eine leere Lippenstiftverpackung immer wieder selbst.

Statt Wattepads und Makeup Entferner zum Abschminken nutze ich nun waschbare Baumwoll-Pads von ImseVimse und Kokosöl. Diese habe ich mir in schwarz gekauft, da ich davon ausging, dass sich hellere Farben verfärben. Zur Korrektur von Makeup nutze ich derzeit Wattestäbchen auf Baumwollbasis und möchte in Zukunft ganz darauf verzichten.

Zero Waste Swap facial cream

Zero Waste Facial Care

Zero Waste Facial Care Peelings

Zero Waste Facial Care Lipbalm DIY

Zero Waste Facial Care Cotton Pads

Zero Waste Swap Q tips

 

Zero Waste Swaps 11, 12, 13 und 14: Körperpflege

Duschgel und Flüssigseife sind eigentlich vollkommen überflüssig, aber durch geschicktes Marketing, exotische Düfte und hübsche Verpackungen fallen wir alle immer wieder darauf rein. Nicht mehr mit mir! Von nun an wohnt jetzt Seife, aktuell Lavendel von Hydrophil, in meiner Dusche und auch an meinem Waschbecken. Ohne Foto: mein Zero Waste Swap für Bodylotion, Kokosöl. Mein Badezimmer ist plötzlich so einfach geworden.

Ganz besonders begeistert bin ich von meiner neusten Errungenschaft, dem Rasierhobel. Klingt erst einmal komisch aber es ist nichts anderes, als ein guter alter Rasierer aus Metall. In diesen wird eine Rasierklinge eingesetzt, was mir zunächst Angst vor der Nutzung machte. Diese war aber völlig unbegründet! Ich liebe die Rasur damit. Am besten ist, du nutzt eine Rasierseife, meine ist von Lamazuna, welche das Gleiten auf der Haut erleichtert.

Wie in meinem letzten Zero Waste Travel Post erwähnt, bin ich von konventionellem Deo zu Cremedeo umgestiegen. Dieses hat mich auch im schwülen Indien gut begleitet. Der einzige kleine Haken ist, dass es weiße und helle Oberteile schnell verfärbt, was ich sehr schade finde. Das passiert allerdings auch oft genug bei herkömmlichen Deos.

Zero Waste Swaps Soap

Zero Waste Swaps Safety Razor

Zero Waste Swaps Safety Deodorant

Zero Waste Swaps 15 und 16: Monatshygiene

Leider sind wir Frauen in gebärfähigen Alter gezwungen, Müll zu verursachen. Oder nicht? Tampons sind doch aus Baumwolle! Stimmt und ziemlich krass mit Chemikalien behandelt, die zu einem lebensgefährlichen toxischen Schock führen können. Das ist zwar äußerst selten, aber sehr beunruhigend. Meine Alternativen für die normalen Tage sind meine Mensturationstasse aus fair gehandeltem Naturkautschuk (von Fair Squared, einem deutschen Unternehmen, das ich auf der Veganfach kennenlernte – dieses Produkt habe ich mir allerdings selbst gekauft) und Perioden-Panties für die leichtesten Tage. In die Baumwollhosen ist ein synthetischer Teil eingearbeitet, der die Schmierblutung auffängt. Für meine normale Regel brauche ich etwas mehr Schutz, aber für die letzten 1-2 Tage sind die Höschen richtig gut. Ohne Pampersgefühl 😉

Zero Waste Swaps Period Products

 

Du siehst, es ist sehr einfach, dein Badezimmer nachhaltig (und übrigens auch vegan!) zu gestalten und du musst dabei weder auf etwas verzichten noch ist es umständlicher. Spartipps: Einige Anschaffungen mögen zu Beginn vielleicht etwas teuer wirken, aber da sie langlebig, wiederverwendbar oder günstig (und unverpackt!) aufzufüllen sind, ihre Erstanschaffung amortisiert sich allerdings meist binnen 2-3 Jahren oder sogar noch früher. Gute Zahnbürsten und Zahnpasten sind ebenfalls kostspielig, letztere können sogar Mikroplastik enthalten, das deinem Körper schadet, und wenn du dir die Haare weniger wäschst (was sie dir sehr danken werden!), verbrauchst du auch viel weniger Shampoo und Co. Maisstärke als Trockenshampoo kann dir bei der Umgewöhnung helfen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Hydrophil und Lamazuna bedanken, die diesen Post mit Produkten unterstützt haben. Sie sind in Deutschland Vorreiter in Sachen Zero Waste Drogerie und erweitern stetig ihr Sortiment. Alle Produkte, die ich testen durfte gefallen mir sehr gut und ich kann sie daher empfehlen.

 

Minimalismus – wenn weniger mehr (Glück) ist

 


Zero waste swaps

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Those of you, who follow and read my posts for a longer time now will have noticed that I am fully involved and motivated on my mission on reducing waste – my zero waste project. I assume, I am more of facing my very own challenge here and would rather call it „Miri’s minimal waste challenge“. Because, let’s be honest, I might not ever be fully „Zero Waste“ or plastic free, but I am at least motivated to substitute as many things  as possible of my every day life, step by step.

And I noticed that my bathroom is the perfect playground to do so. So let’s talk about my zero waste swaps. I want to show you today, which products I already substituted and hopefully I can get your attention and inspire you to start your own swap challenge – the pictures of this post are surely anything but inspiring, I apologize, but it was a rainy day when I was taking them.

 

Dental Care

Up until now I always used my electronic toothbrush, but this one not only consumes electricity, but also (even though the “environmentally friendly” detachable brushes may be exchanged) a lot of plastic. The exchangeable brushes are wrapped and packed in plastic (packages of 6 pieces to be more precise) and the brush itself consist of plastic materials. I guess you also don’t like this right? So what I did was substituting these brushes with a usual model by Hydrophil made of bamboo.

Even toothpaste is a case for the plastic police and I tell you why. I exchanged toothpaste with Toothy Tabs from Lush (I chose the ones with charcoal). They are packed in a recyclable bottle and even taste like Coca-Cola. An even more sustainable solution would also be to substitute toothpaste with the solid version of Lamazuna – a toothpaste lollipop if you want to look at it like that. It is indeed toothpaste just in solid form on a wooden stick. Use it with your toothbrush by making your toothbrush wet and scratch it over the solid toothpaste, brush your teeth – done! I love cinnamon and was more than happy to realise that my toothpaste now tastes like cinnamon, yummy.

 

Shampoo & Conditioner

As I already wrote in my post about my zero waste toilet bag, which I use for my travels, I substituted shampoo and conditioner and even hair masks by solid, unwrapped versions. Currently I am using solid shampoo by Shampoo Bits (which by the way smell like lemon) and another shampoo bar by Lamazuna, which are a bit lighter in their smell, but have a subtle orange scent. I can recommend both of them.

The structure of my hair is very thin and it breaks quite easily (it has always been like this though) and it just needs a lot of care and hydration. Due to that I had to find a hair mask, but zero waste version. Lucky me I found what I needed at Lush. In addition to the hair mask, I use an oil mixture on my hair (the base of that mix is coconut oil), which I just wash out in the next morning. I believe that my hair feels better and nourished after that.

 

Skincare

Face cream, body wash, make up remover, peelings … for all these things there are amazing zero waste swaps. I am now just doing my own face cream by using Aloe Vera Gel, tea tree oil and vitamin E oil (on the picture I used a package of sunscreen, which stands for the face cream, because I did not have a face cream package anymore, sorry, but I guess you get my point). My facial wash is now a face soap. I mix my peelings myself by using sugar and coconut oil or I use a sustainable and natural alternative like this peeling made of nuts (my friend brought it to me from Bali and it even was wrapped in a paper bag, yessss). By the way, you can also use coconut oil as your daily lip care – maybe even not vegan if you use it with bee wax, in order to make it more solid and not so liquid. I usually use a small aluminium can or an empty lipstick package and just refill it myself.

I also swapped makeup remover pads (cotton pads) with washable cotton pads and coconut oil. I got them in black because I thought if I use a lighter colour it might get some stains and get dirty more easier. If I have to correct my make-up I now use cotton swaps made of cotton, but in the future, I want to make it without them anyway.

 

Body Hygiene and Care

Body wash and liquid soap are in general totally unnecessary, but with perfect marketing, exotic smells and fancy packaging we just always end up buying them. Well, I am not anymore!

Now soap, by Hydrophil with lavender scent, moved into my bathroom, into my shower and at my sink. I did not take a picture of my zero waste swaps for body lotion – which is now coconut oil. My bathroom just got so much more simple!

I am over the moon with my latest investment, the safety razor. Sounds strange, I know, but it is nothing less than a razor made of metal. A blade is placed into that razor (which sounded and seemed pretty intimidating at first, at least for me) if you use it. But I was so wrong, I actually now love using this version of a razor more than anything else! It’s best if you use it with razor soap, mine is by Lamazuna, which makes the application smoother and does not irritate your skin at all. However, it also works with water only.

As I already mentioned in my last zero waste travel post, I swapped my usual deodorant with a creamy deodorant. This version was also a good friend during my travels in India. The only thing is that this that this creamy version discolors white and light fabrics faster, which is a con for me. But to be honest, that does also happens with usual deodorants, right?

 

Monthly Hygiene

Unfortunately, women of reproductive age are forced to produce waste, I think you know what I mean. Tampons are made of cotton, right – but here is something: they are being processed with chemicals which might cause a life threatening toxic shock. That happens very, very rarely, but it is scary. So my alternative for usual days are menstrual cups made of fair trade natural rubber (by Fair Squared, a German company, which I got to know at the trade show Veganfach. I bought the product myself, it’s unsponsored) and period panties for lighter days of your period. The cotton panties are equipped with a synthetic part, which observes spotting. For the stronger days, or let’s say usual days, of my period I need more protection, but for the last 1-2 days these panties are actually pretty cool and they don’t make you feel uncomfortable at all – no diaper-butt, I promise 😉

 

You see it is so easy to make your bathroom more sustainable (and vegan!) and you don’t have to stop using anything or make it more complicated. Saving tip: some investments might seem more expensive at the beginning, but you can use them longer and reuse them or they are cheaper when you refill them (some of them are even unwrapped). Their first investment will payback during the next 2-3 years or even earlier. Good usual toothbrushes and toothpastes are also a bit more expensive and they might even contain micro plastics, which will damage your teeth and body. If you wash your hair less (which is even good for your hair) you instantly use less shampoo and conditioner. Cornstarch used as a dry shampoo might also help during the transition.

I want to thank Lamazuna and Hydrophil for sponsoring this post with products! The ones I tested convinced me and I can recommend them.