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Shopping, das ist ein Thema, bei dem die meisten Frauen nur schwer zu bremsen sind. Ein Thema, das nur wenig mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Wenn du die 20-jährige Miri gefragt hättest, was ihr liebstes Hobby sei, hätte sie mit „Shopping“ geantwortet. Gab es früher nur Sommer- und Winterkollektionen, dann Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterkollektionen, so gibt es heute jede Woche neue „Trends“ in den Läden der Fastfashion-Unternehmen. Das führt zwangsläufig dazu, dass die „Trends“ der vorherigen Woche teilweise schon wieder out sind. Und wir Konsumenten? Wir mutieren zu Konsumidioten, die in Scharen bei diesen Unternehmen einfallen und immer weiter kaufen, immer den neusten Trends hinterherrennend. Und weil das Image dieser Fastfashion-Giganten so angeknackst ist, da es gemeinhin bekannt ist, dass sie weder fair noch nachhaltig produzieren, betreiben sie noch ein bisschen Greenwashing (eine Art Öko-Brainwashing, bei dem vermeintlich ökologisch korrekt gehandelt und damit geworben wird, dies aber hinter den Fassaden eher nicht zutrifft – lies mehr dazu hier). Da lautet die Devise: Bring deinen alten Kram zum Recycling und erhalte X% Rabatt. Für mich klingt das allerdings eher nach: „Bring deinen alten Kram, den du abgeschrieben hast, weil er nicht mehr trendy genug ist oder mit etwas Glück tatsächlich alt und unbrauchbar, und erhalte X% Rabatt auf neuen Kram, den du genauso wenig brauchst, wie den, den du bei uns abgegeben hast und vermutlich in einigen Monaten wieder zum „Recyclen“ (ob und wie wir das tun verschleiern wir hinter generischen und schwammigen Aussagen, die dich aber trotzdem irgendwie überzeugen) zu uns bringst“… Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Ja, auch ich bin „schuldig“, denn ich besitze Fastfashion. Dabei handelt es sich meist um Basics, die ich tatsächlich einige Jahre trage. Die ach-so-tollen Trendteile, die ich seinerzeit uuunbedingt brauchte, habe ich sukzessive auf Flohmärkten verkauft. Was ist übriggeblieben? Richtig, die Basics. Ich habe mir über die letzten Jahre das Shopping immer mehr abgewöhnt und versuche es so nachhaltig wie möglich zu gestalten, aber als ehemalige Fashionbloggerin werde ich häufig immer noch zum Konsum verleitet. Hier sind die 7 Fragen, die du dir beim nächsten Shoppingtrip stellen solltest sowie 1 Extra Tipp, um weniger und/oder nachhaltiger zu Shoppen.

 

1. Brauche ich es?

Das ist eine Frage, die wir Damen oftmals vorschnell mit „ja klar“ beantworten. Manchmal gefolgt von „..für Anlass X“. Anlass X ist meistens nur eine einmalige Sache oder eine Eventualität, die niemals eintritt. Das Teil versauert also im Schrank.

Anderer Fall: Bist du frustriert, schlecht gelaunt, besonders gut gelaunt oder traurig? Höre in dich hinein. Glaubst du vielleicht nur, dass du genau dieses Teil brauchst, damit es dir besser geht oder weil du es dir so sehr verdient hast? Auch diese Teile neigen dazu 2-3 mal getragen zu werden und dann zu Staubfängern zu mutieren.

Ebenso sind Trendteile eine Shoppingfalle. Meistens werden diese Stücke nur maximal zwei Saisons getragen, bevor sie ausgedient haben, obwohl sie noch einwandfrei sind. Trendteile sind nicht unbedingt Schrankhüter, aber alles andere als langlebig, dessen solltest du dir bewusst sein. Kurze Nutzungsdauer = nicht nachhaltig.

Willst du Statussymbole besitzen oder zu einer bestimmten Gruppe dazugehören durch deinen Stil? Frag dich an dieser Stelle, ob du in der Pubertät bist und das somit noch akzeptabel ist. Falls das nicht der Fall ist, stell dir die einfache Frage nach dem WARUM? Wen willst du beeindrucken? Warum willst du dazugehören? Glaubst du, als Person nicht auszureichen? Oftmals stecken unbewusste Ängste oder ein geringes Selbstwertgefühl hinter derartigen Käufen. „Ich muss das haben, sonst werde ich da&da komisch von den Leuten da angeschaut“ – Wenn das der Fall ist, solltest du vielleicht nicht mehr nach „da & da“ gehen und mit „den Leuten da“ abhängen, das spart dir viel Geld, Kopfzerbrechen, tut deiner Seele gut und macht Platz in deinem Leben für weniger oberflächliche Freundschaften. Nachhaltiger ist es obendrauf auch noch.

Sei dir, zusätzlich all dem genannten, vor jeder Shoppingtour bewusst, was du bereits besitzt. So vermeidest du Doppel- und Fehlkäufe. Je weniger du grundsätzlich besitzt, desto einfacher ist es natürlich.

Daher rate ich dir in allen Fällen: lass es hängen. Sollte Anlass X eintreffen, kannst du dir die Sachen auch ausleihen oder du findest Alternativen. Sollte das Teil deiner Begierde allerdings mehr als nur zu Anlass X dienen oder du bist immer noch der Meinung, dass du dieses Teil brauchst, dann stelle dir die nächste Frage.

 

2. Ist es mein Stil?

Wir Frauen probieren gerne rum und häufen so ein Kleiderdepot an, mit dem man alle Statisten einer Hollywoodfilm-Massenszene ausstatten könnte. Such dir einmal die Teile aus, die du wirklich immer trägst. Meist haben diese Attribute, die deinen persönlichen Stil ausmachen. Dann schaue dir die anderen Sachen an und überlege dir, ob du sie vielleicht nicht besser verkaufst, verschenkst oder spendest. Sei dir deines persönlichen Stils bewusst und du läufst weniger Gefahr unnötige Dinge zu kaufen. Natürlich gilt hier: je zeitloser dein Stil, desto nachhaltiger dein Schrank.

Du kennst deinen Stil? Super, dann stelle dir Frage Drei.

 

3. Ist es kompatibel?

„Das Teil ist so schön, aber ich weiß nicht wozu ich es tragen soll“ – fast jede Frau, mindestens ein mal in ihrem Leben. Was mit diesen Teilen geschieht? Richtig, sie nehmen sinnlos Platz in deinem Kleiderschrank ein. Nachdem du weißt, was du brauchst (oder zumindest denkst es zu wissen) und du deinen Stil kennst, überlege dir genau, ob das tolle Teil sich gut mit anderen Sachen aus deinem Schrank kombinieren lässt. Je mehr desto besser.

Sollte dieses Teil prima in das Farb- und Musterschema deines Schrankes passen, ist es Zeit für Frage Vier.

Sustainable Shopping nachhaltig Shoppen

4. Passt es?

Wie oft kaufen wir Frauen Sachen als Motivation abzunehmen oder glauben, dass sich die Passform noch ändern. Man, was sind wir gut darin uns selbst was vorzumachen. Mal ehrlich, was hindert dich daran, dir das Teil oder ein ähnliches zuzulegen, wenn du dein Wunschgewicht erreicht hast? Wenn dir ein Teil nicht vernünftig passt, lass es hängen. Suche gezielt nach Sachen, die dir gut passen, die gut sitzen und sich gut anfühlen. Denn den kratzigen Pulli, die viel zu engen oder zu hohen Schuhe oder die piekende Spitzenunterwäsche wirst du auch nicht wirklich (gerne) tragen.

Alles sitzt wunderbar? Okay, dann solltest du dir nun Frage Fünf stellen.

Sustainable Shopping nachhaltig Shoppen

5. Ist die Qualität gut?

Qualität ist ein wichtiges Merkmal, um nachhaltig zu Shoppen. Je länger du Freude an einem tollen Teil hast, desto weniger wirst du neu kaufen müssen. Nicht immer muss Qualität super teuer sein; überzeuge dich dennoch davon, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und du keine Leistungseinbußen machen musst. Wenn du Angst hast, dass es seine Form verliert, sich entfärbt, schnell Löcher bekommt oder Nähte reißen, dann solltest du es nicht kaufen.

Im Idealfall stellst du dir natürlich auch die Frage, ob es fair hergestellt wurde und aus nachhaltigen Materialien ist – was für mich zur Qualität dazu zählt.

Wenn die Qualität in deinen Augen auch stimmt, dann stell dir die vorletzte Frage.

Sustainable Shopping nachhaltig Shoppen - Quality

6. Brauche ich es wirklich?

Überlege dir noch einmal ganz genau, ob du dieses Teil brauchst, ob du es lieben und tragen wirst, ob es dich lange und oft begleiten wird. Ein guter Tipp ist, nach dem One in One out Prinzip zu handeln: Du darfst zwar shoppen so viel du willst, aber für jedes neue Teil muss ein altes, gleichartiges aus dem Schrank weichen. Welches Teil aus deinem Schrank würdest du also für dieses neue „opfern“? Wenn du nur Lieblingsteile im Schrank hast, weil du deine Hausaufgaben gemacht und ordentlich aussortiert hast, wird es zunehmend schwerer, Altes durch Neues zu ersetzen. Und das ist auch gut so! Denn warum Neues ins Haus holen, wenn das Alte noch super ist?

Wenn du ein altes Teil zum Opfern (spenden, verschenken, verkaufen) auserkoren hast und du der festen Überzeugung bist, es zu brauchen: kauf es! Aber stelle dir auf dem Weg zur Kasse bitte noch die wirklich letzte Frage.

 

7. Kann ich es zurückgeben?

Du hast dich also für ein schönes neues Teil entschieden und würdest am liebsten sofort das Preisschild abreißen und das Teil tragen. Ich sage STOP. Stelle sicher, dass du einen Kassenzettel über deinen Kauf erhältst und dich vor dem Kauf über das Rückgaberecht des einzelnen Unternehmens informierst. Wenn du dann zu Hause bist, überzeuge dich noch einmal wirklich von der Notwendigkeit der neuen Errungenschaft. Schlaf eine Nacht drüber. Wäge ab. Überprüfe die Kombinierbarkeit. Und wenn auch nur kleine Zweifel aufflammen, tu dir selbst (und der Umwelt) den Gefallen und bring es zurück. Jemand anders wird es dort finden und es vielleicht viel mehr lieben als du – und das ist okay!

Minimalismus – wenn weniger mehr (Glück) ist

Extra Tipp um nachhaltiges Shoppen noch bewusster zu betreiben: Kaufe Fairfashion oder Secondhand

Wie bereits in der Frage nach der Qualität erwähnt, ist der Kauf von fairer und nachhaltiger Mode viel besser als Fastfashion-Mist. Trotzdem soll das nicht heißen, dass du hergehen sollst und quasi unbegrenzt Fairfashion konsumieren sollst. So fair, nachhaltig und unterstützenswert das Ganze ist, du hast nur einen Körper zum Bekleiden und dein Schrank nur ein limitiertes Platzspektrum. Was bringt es dir, faire Mode anzuhäufen? Genauso wenig wie alles andere zu horten. Glaube mir, du brauchst nicht alles, was du denkst, das du brauchst 😉 Das gesteifte Shirt auf den Bildern ist zum Beispiel von meiner Lieblingsfairfashion-Marke  Armed Angels aus Köln. Wenn du tatsächlich gerade etwas für den kommenden Herbst/Winter brauchst (bist du auch die 7 Fragen, am besten zwei mal, durchgegangen? Sehr gut!) und über diesen Link bestellst, erhältst 10€ Rabatt auf deine Erstbestellung.1

Genau wie Fairfashion ist auch secondhand Shopping eine nachhaltige und zu dem auch noch sehr günstige Alternative zum konventionellen Shopping. Du bewahrst Kleidung vor dem Mülleimer und kannst ihnen die Liebe schenken, die sie verdienen. Aber Achtung: die günstigen Preise verleiten, fast wie bei Fastfashion, zum vorschnellen Kauf. Wenn ich etwas gezielt suche und nicht zum Kauf von Unnötigem verleitet werden will, nutze ich daher Kleiderkreisel. Da gebe ich ein, was ich haben möchte und kann die Ergebnisse durchsuchen. Die graue Hilfiger Jeans auf den Fotos habe ich dort für 15€ gekauft und sie war in einem top Zustand. Ich selbst verkaufe dort auch sehr viel, genau wie auf Flohmärkten. Falls du es auch ausprobieren möchtest, vielleicht auch um deine ausgedienten Sachen zu verkaufen, nutze doch diesen Link “Kleiderkreisel” für deine Anmeldung2

Fazit: Stelle dir auch beim Fairfashion- oder secondhand Shopping die sieben Fragen.

 

Nachhaltig Shoppen – zusammengefasst

Nachhaltig Shoppen soll nicht zum einschränkenden Verzicht werden, auch wenn der Konsumverzicht natürlich das ultimative Ziel ist. Wenn du dir die sieben Fragen stellst, wirst du merken, wie sehr du vielleicht bislang über deine natürlichen Bedürfnisse hinaus kauft hast. Diese sind normalerweise sehr viel geringer, als du glaubst – dank Manipulation durch Werbung und Social Media wissen wir allerdings oft nicht mehr, was wir eigentlich brauchen. Durch dieses neue Bewusstsein wirst du Shopping aus einer völlig neuen Sicht sehen; aus einer praktischen, losgelöst von Lust- oder Frustkäufen, vermeintlichen Trends oder der Vorstellung, andere zu beeindrucken und Statussymbole besitzen zu müssen. Mache dein Lächeln zu deinem persönlichen Statussymbol – das ist nachhaltig und völlig umsonst.

Hier noch einmal meine sieben Fragen des nachhaltigen Shoppens als Übersicht. Lasse sie beim nächsten Shoppingtrip dein Mantra werden, dann kannst du auch die Frage „Nachhaltig Shoppen?“ mit „kann ich!“ beantworten.

  1. Brauche ich es?
  2. Ist es mein Stil?
  3. Ist es kompatibel?
  4. Passt es?
  5. Ist die Qualität gut?
  6. Brauche ich es wirklich?
  7. Kann ich es zurückgeben?

 

Ich verabschiede mich nun bis zum 03.10.2018 in eine kleine Blogpause, da meine unterrichtspraktische Prüfung, die Abschlussprüfung des Referendariats, ins Haus steht. Da brauche ich all meine Zeit und Kraft für den finalen Schritt ins Lehrertum. Drück mir die Daumen und sei gespannt, was im Herbst noch so kommt. Ich habe tolle Themen und Ideen vorbereitet – und auf Reisen geht es auch 🙂 Falls du Fragen oder Anregungen hast, lass sie gerne in einem Kommentar da oder schreib mir eine E-Mail. Ich freue mich immer, wenn ich meinen Lesern*innen die Themen bieten kann, die sie interessieren.

 

1Ich erhalte den gleichen Betrag, 10€, als „Provision“, was super ist, denn auf diese Weise sparst du Geld bei deinem ersten Fairfashion-Einkauf und ich kann thesoulfoodtraveller weiterhin kostenlos anbieten und soziale Projekte unterstützen.

2Das Ganze ist für dich grundsätzlich umsonst – weitere Informationen findest du hier. Ich erhalte für jeden deiner hochgeladenen und verkauften Artikel eine Provision von Höhe von 5 oder 10 € und kann dadurch thesoulfoodtraveller weiterhin kostenlos anbieten und soziale Projekte unterstützen




7 questions of sustainable Shopping
Shopping – that is something women can hardly not love or avoid. Something which is hardly sustainable. If you would have asked the 20-year-old Miri what her most favourite activity was, she most likely would have answered, „shopping“. Before there were summer and winter collections, then spring and fall collections made their way into the fashion world and nowadays there are new clothes every week, latest trends every week in stores.

The consequence is that the new “trends” from last week are out of fashion already. And the consumer? We mutate to consume idiots, who run like wildlings into fashion stores, shop till we drop and always on the hunt for the current trends. In the meantime the image of these fast fashion giants is weakened, because we all know, if we are true to ourselves, that they neither produce fair nor sustainable, but do a kind of green washing (a kind of eco brainwash, that says the clothing is produced under fair and sustainable conditions, which is not true. You can read more about it here.). It kinda goes like this: bring your old clothes for recycling  and receive a discount of X%. To me that sounds more like: bring your old stuff, which you don’t like anymore because it is out of fashion already or maybe actually broken and receive X% discount on our latest stuff, which you might not need, but hey you can still bring it back to us within a couple of weeks and receive another discount – an endless circle. We will recycle it for you (whether or not is none of your business, we are hiding behind vague statements but try to convince you anyway). Sustainable is and looks different to me.

Yes, I am also “guilty”, because I own fast fashion. These are usually basic pieces, which I wear within the years. I sold my “latest it pieces” on flea markets. What stayed? Yes, right, basics. Over the last years I have just given up shopping more and more and now I am trying to make it as sustainable as possible. As former fashion blogger I am tempted and triggered from time to time. Here are 7 questions you should ask yourself on your next shopping tour and another extra hint for a more sustainable way of shopping or even less shopping.

 

Do I need it?

That is a question most women will quickly answer with “yes of course”. Sometimes even followed by “for the …. occasion”. But the occasion X is just a once in a lifetime event or just a possibility that will never come true anyways. So that piece will rotten in the wardrobe. Different case: you are frustrated, in a bad mood, or just very happy or sad? I listen to your inner self. Do you believe you need this piece in order to feel better or because you deserve it? These pieces usually make their way to your OOTD for 2-3 times and then wait in the closet again, for a possible next occasion. It-pieces are also mostly bad investments. Usually they get worn maximum two seasons and then they are out of fashion, even though they are totally fine. Still flawless. It-pieces may not be rotting in wardrobes but they are not sustainable, because they are not a long-term garment for you. Short usage = not sustainable.

You want to own a status symbol or fit in a certain group because of your style? Ask yourself, are you still a teenager and is it acceptable? If that is not the case, ask yourself just this question WHY? Who do you want to impress? Why do you want to fit in? Do you think you, as a person, are not enough? Often hidden problems, low self esteem or subconscious fears are the reason of these unnecessary purchases. “I need to have it, otherwise x&y will give me that look”. If that is the case, maybe you should not go to meet x&y or where they meet. It will save you money, it will save you headaches, it will be good for your soul and will make space in your life for deeper friendships. And it is more sustainable (another plus).

Be aware that, in addition to all the afore mentioned things, what you already own, when you go shopping again. You can avoid double purchases or bad buys. The less you own in general, the easier it is of course. Simple as that. Therefore, my advice for you is: leave it. In the event that occasion X does take place you can lend something from someone or you will find an alternative. If that piece is more to you than just occasion X and you still think you need it you can start asking yourself the next question.

 

Is it my style?

Women love playing with style and start treasuring up a kingdom of clothes – they can easily be actors in a Hollywood movie with them. Just take all the pieces of your wardrobe you actually wear regularly. They usually underline your personal style, right?! Look at these pieces and then look at the others and think about it – should I sell these or give them to someone or even donate them. Be aware of your personal style and once you know it, I promise you bad buys will disappear. Of course the mantra is: the more timeless your style, the more sustainable is your closet.

You know your style? Perfect, let’s get to question number three then.

 

Is it combinable?

“It is so pretty, but I have no idea with what I can wear it”, every woman has said that at least once in her life. What happens to these pieces? Yes, they are stuck in the closet, forever. After you become aware what you need or don’t need (or at least you think you do) and you know your style, just take some time to think if that piece is combinable with other pieces of your closet. Combinable with a lot of pieces, that is good. Does it fit into the colour codes of your closet?

Well then we can continue with question four.

 

Does it fit?

How many times do we buy things because they should motivate us to loose weight or to let us think that we will fit in them one day. We are so good in fooling ourselves. Let’s be honest, why don’t you get that piece or a similar one, when you finally reached your dream weight? When it will fit you perfectly? If it does not fit, leave it. Look for things that suit you and fit you and feel good. Nobody wants to wear an uncomfortable sweater, shoes which are too tight or scratching underwear, am I right?

It fits perfectly? Ok then, question number five.

 

How about the quality?

Quality is an important feature on your way of sustainable shopping. The longer a nice garment lasts, the more you will wear it and won’t have to replace it with a new one. Not always quality is necessarily more expensive. Evaluate if the price and quality are balanced and you don’t have to miss out on anything. If you are scared that the shape might change, the colour will fade or it might get wholes, you should not buy it.

Ideally you should also think about the fact if the garment was produced in a fair way and with sustainable materials. These things are what makes quality in my eyes and if the quality is there you can ask yourself the next question.

 

Do I really need it?

Think about it – really think about it. Do you need this piece, will you love it and wear it, and will it accompany you for a long time? Another great tip is to make use of the one out one in principle: you can shop as much as you want, but every time you buy something new, something similar of your older pieces has to leave your closet. So which piece of your selection would you sacrifice for your new addition? If your closet only consists of your favourite pieces it is a challenge and you have to be very careful when you make your decision. It will be difficult to replace something old with something new. Especially, if you have done your homework and already cleaned up your closet. That is a good thing! Because why should you get something new if the old one is still great? If you sacrifice an old piece (sell, donate or give it to somebody, who will appreciate it) and you are still sure that you need that new piece: buy it! But on your way to the counter, ask yourself this one last question:

 

Can I return it?

So you made the decision to get this new beautiful garment and you would love to just remove the price tag straight away and wear it. I say STOP. Make sure that you receive the receipt, keep the receipt and ask about the return policy of the store. Because once you are home and you are still sure that it was the right investment to get that piece, sleep about it one night. Consider different things. Is it combinable? And if you just have one single doubt, do yourself the favour (and the environment) and return it. Someone else will find it and love it – that is okay!

 

Another tip from me for sustainable shopping or more conscious shopping: buy fair fashion or second hand.

Exactly the same as with the question of quality the investment in fair and sustainable fashion is better than any fast fashion you will get. That does not mean you should consume fair fashion in an unstoppable way. As fair and sustainable the entire thing is, there are limits. The limit of clothing you can put on your body or your closet fits. So what does it make to consume fair fashion in an endless way? Just like too much fast fashion – nothing. Believe me, you don’t need as much as you think you do 😉 The shirt on the pictures is by Armedangels, my favorite fairfashion brand from Cologne.

Just like fair fashion, second hand shopping is a sustainable and cheaper way of conventional shopping. You keep clothes and don’t throw them away and appreciate them. But caution: the cheap prices might tempt you, just like fast fashion, to buy more or to just buy it without thinking about it. So also for shopping fair fashion or second hand shopping, ask yourself these seven questions. The Hilfiger jeans on the picture is thrifted, I got it for 15€ only and it was (and is) still flawless.

 

Sustainable shopping should not cause any sacrifices or doing without fashion even though the waive of consume is the ultimate goal. If you ask yourself these seven questions you will realise that you might have shopped beyond your needs all the time. Your needs are usually way lower as you might thing but thanks to manipulation by advertising and social media, we buy more than we need. With this conscious way you will see shopping from a new perspective; practical and free from expectations, so called trends or bad buys or the need to impress others and having to own status symbols. Make your smile your own status symbol – it is sustainable and free.

Here are my seven questions for sustainable shopping again summed up for you. Let them be your mantra for your next shopping tour and then you can also answer the question “are you a sustainable shopper?” with “yes, I am”.

 

Do I need it?

Is it my style?

Is it combinable?

Does it fit?

How about the quality?

Do I really need it?

Can I return it?

 

I would also like to take this opportunity and announce a little break on my blog. On the 25thSeptember I will attend my final practical exam – my final paper of the studies of becoming a teacher. Therefore, I need time to be prepared and this part will be the main aspect of my next weeks. This reason and the fact that I did not prepare enough blogposts in advance (I am a bad blogger, I know, sorry. I was lazy during my holidays) the next blogpost will be online on the 3rdOctober. If you have any subject or topic requests for the upcoming posts or questions, just leave a comment or write me a mail. I am more than happy to write about things my followers are interested in or would want to read.

See you soon!

 

Meine Fairfashion Favorites

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