HAPPY NEW YEAR

Bevor ich dir mein No Shop 2019 Konzept vorstelle: mein eBook „The Easy 5 Steps Capsule Wardrobe“ ist bald kostenlos meine Blogleser und Abonnenten*innen verfügbar! Falls du dir dein Exemplar sichern möchtest, kannst du dich im unten stehenden Formular dafür eintragen, dann erhältst du es als eine*r der Ersten – kostenfrei und ohne vollgespammed zu werden. Leider lag ich seit Weihnachten mit einer Erkältung flach, weswegen die letzten Kapitel wohl im Januar oder Februar geschrieben werden müssen. Was lange währt, wird dann auch hoffentlich so richtig gut. Durch die Anmeldung halte ich dich auf dem neusten Stand.

 

 

Nun aber zum heutigen Thema: Rund 60 Teile an Kleidungsstücken kauft „der Durchschnittsdeutsche“ jedes Jahr. Das ist etwa so viel wie mein ganzer Kleiderschrank – Sommer- und Winter Capsule Wardrobe zusammen. Durchschnittlich gibt „der Durchschnittsdeutsche“ dabei, je nachdem welcher Quelle du Glauben schenken magst, 600,00 – 1.000,00 € aus. Da ich nicht weiß, ob Schuhe darin eingerechnet sind und diese verhältnismäßig eher dazu tendieren teurer zu sein, gehen wir also einfach mal von 1.000,00 aus, also etwa 17,00 € pro Kleidungsstück und Schuhe.

Ich bezweifle, dass sich jede*r an alle Teile erinnern kann, die so im Laufe eines Jahres den Weg in seinen*ihren Kleiderschrank finden. Kannst du dich an alles erinnern? Daher wage ich mal den Selbstversuch und schaue heute mit dir in meinen Schrank vor meinem No Shop 2019.

 

Was ist 2018 in meinen Schrank eingezogen (nicht fair produziert)?

3 Jeans, 1 Culotte Hose, 1 Crop Top, 1 Jeansrock, 1 Paar Flipflops = 7 Teile.

Preis: etwa 310,00 €

Was ist 2018 neu und fair produziert eingezogen?

1 Longsleeve, 1 Sweatshirt, 2 T-Shirts, 1 Jacke, 1 Top, 1 Hose, 2 Paar Sneakers, 1 Rock-Kleid = 10 Teile

Preis: etwa 395,00 € (darunter jedoch einige PR-Samples)

Was habe ich 2018 gebraucht gekauft?

2 Tops, 1 T-Shirt, 1 Cardigan, 2 Pullover, 1 Sommerkleid, 1 Paar Stiefeletten = 8 Teile

Preis, wenn ich mich recht entsinne etwa 80,00 € (da bei Kleiderkreisel oft Versandkosten dazu kommen, kann der Preis um 2,00 -3,00 € abweichen)

 

Bilanz 2018

Das sind dann also 25 Teile für rund 785,00 , also durchschnittlich etwa 32,00 € (31,40€) pro Kleidungsstück oder Schuhe. Ich bin überrascht, wie schnell sich so etwas aufsummiert. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mein Capsule Wardrobe Projekt ein paar Investments mit sich brachte und auch sehr viel meinem Kleiderschrank gewichen ist. Diese waren jedoch ausschließlich nachhaltiger Natur. Obwohl ich nicht stolz auf die Anzahl der Dinge bin, bin ich schon stolz auf die Anzahl der fairen und nachhaltigen Kleidungsstücke.

 

Capsule Wardrobe – der Kleiderschrank, den du lieben wirst

No Shop 2019 Challenge

Nichtsdestotrotz werde ich mich 2019 an ein Experiment wagen: Ich werde mir nichts Neues für meinen Kleiderschank kaufen. Für den Notfall gibt es ein Backup, von 100,00 €. Diesen Betrag habe ich auf die Seite gelegt. Das heißt, dass ich ein Zehntel des Durchschnittsdeutschen als Kleidungs- und Schuhbudget für den Notfall haben werde. Ziel ist jedoch, auch diesen Betrag nicht anzurühren. Die übrigen 685,00 € werde ich übrigens mit 57,00 € monatlich zur Seite legen und sparen. Vielleicht für eine meiner Reisen? 🤔 Welche das sind, erfährst du morgen.

Das Ganze soll den Titel #noshop2019challenge tragen, zu der ich dich als Teil des #mirisökoclub (Englisch: #mirisecoclub) herzlich einlade. Lass uns einander inspirieren, kreativ werden und dem Konsumwahnsinn mit unserem No Shop 2019 die Stirn bieten!

 

Hier meine Regeln

1 Keine Kleidung, Schuhe oder Accessoires dürfen gekauft werden. Nicht aus Frust, Lust oder aus Langeweile 😉
2 Für Notfälle ist ein Budget von 100,00 € vorhanden. Sollten diese aufgebraucht sein, kann nichts mehr gekauft werden, es sei denn, es werden Kleidungsstücke aus dem Kleiderschrank verkauft oder getauscht.
3 Wenn etwas gekauft werden muss, hat es fair und nachhaltig produziert oder second hand zu sein.
4 Sollten die 100,00 € nicht angerührt werden, wird der Betrag auf ein Sparkonto überwiesen.
5 Sollten sich Mode-Kooperationen ergeben, dürfen diese angenommen werden. Für jedes neue Teil muss allerdings ein altes weichen.

 

 

Warum eigentlich das Ganze?

Ich möchte mich unabhängiger machen vom Konsumwahn unserer Gesellschaft und unserem ständigen Anpassungsbedürfnis durch Trends. Es wird hart, zumal ich aus einer Vergangenheit als absoluter Shopaholic komme, der sich z.B. damals am Ende des Aufenthaltes in LA einen zweiten Koffer kaufte, um seine Beute nach Hause transportieren zu können. Fast Fashion war meine beste Freundin.

Ich möchte es mir selbst beweisen. Zum einen, dass ich damit auskomme, was ich bereits habe. Denn ich habe genug, ja sogar im Überfluss, auch wenn vielen meine Herbst-Winter-Capsule Wardrobe mit 30 Teilen vielleicht wenig vorkommt.

Ich möchte Geld sparen. Ganz einfach. Für Reisen und das Haus, das mein Mann und ich 2019 oder 2020 kaufen möchten.

Ich möchte mehr Zeit haben. Statt stundenlang Onlineshops nach guten Angeboten zu durchforsten oder nach DEM Teil zu suchen oder ewig durch die Stadt zu schlendern, werde ich meine Zeit nun sinnvoller nutzen.

Ich möchte die Dinge, die ich habe mehr wertschätzen. Meine Cost-per-Wear-Bilanz soll gesteigert werden. Diese sagt aus, wie viel ein Kleidungsstück pro Tragen kostet. Ein T-Shirt für 20,00 € amortisiert sich demnach nach 20 mal tragen vollständig. Auf diese Art lernst du deine Kleidung wieder mehr zu lieben und schätzen.

 

Lass mich nun wissen, bist du bei der #noshopchallenge2019 dabei? Falls dir ein Jahr zu hart ist, kannst du natürlich auch für einen kürzeren Zeitraum einsteigen. Wie lange wirst du durchhalten?

 

2019 möchte ich dir auf The Soulfood Traveller mehr die Themen bieten, die sich meine Leser*innen wünschen. Daher bitte ich dich, dir kurz 2 Minuten zu nehmen, um meine kleine Umfrage zu beantworten. Ich danke dir dafür!

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