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Heute ist Karfreitag und traditionell landet an diesem Tag bei vielen Deutschen Fisch auf dem Teller. Die Fastenzeit ist bald geschafft, nach dem wilden Treiben und Schlemmen des Karnevals, dessen Ursprung übrigens einige Forscher auf die Zeit der Römer zurückdatieren, da „carne vale“ soviel bedeutet wie „dem Fleisch Lebewohl sagen“ (ja, da kommt der kleine Latein-Geek in mir hoch, denn in der Schule wollte ich bereits in der 7. Klasse lieber Latein als Französisch lernen…). Das passt ja auch irgendwie zur anschließenden Fastenzeit, nachdem man dem Fleisch Lebwohl gesagt hat, in dem viele Menschen auf den Konsum von Fleisch verzichteten. Auch heute tun dies viele Menschen, was ich natürlich sehr begrüßenswert finde.

 

Mythos 2: Kein Omega 3 ohne Fisch

Viele Menschen können problemlos auf Fleisch verzichten, essen jedoch nach wie vor Fisch. Man spricht in diesem Fall von Pescetariern (lat. Piscis, Fisch), also Vegetariern, die nach wie vor Fisch essen. Es kursiertnach wie vor die Ansicht, dass nur Fisch uns mit wichtigem Omega 3 versorgen könnte.

 

Wofür ist Omega 3 eigentlich gut?

Omega 3 ist wichtig für unsere Herzgesundheit, für die Regulierung von Cholesterin und des Blutdrucks. Ihm wird außerdem nachgesagt, sich positiv auf Depressionen und andere mentale Erkrankungen auszuwirken, aber auch entzündungshemmend zu wirken und das Hautbild zu verbessern. Letzteres kann ich durchaus bestätigen. Da ich unter sehr unreiner Haut leide und phasenweise sogar zu Akne neige, nehme ich bei besonders schlimmen Ausbrüchen immer pflanzliches Omega 3 in Form von Leinöl, wie jetzt seit einem Monat das von Bruno Zimmer, zu mir. Dadurch geschehen zwar keine Wunder, aber immerhin schafft es Linderung. Ich trinke es nicht pur, sondern verwende es in meinem Salatdressing. Da ein schöner bunter Salat ohnehin fast täglich auf meiner Speisekarte steht, werde ich so optimal versorgt.

Es wird empfohlen, täglich 250-300 mg Omega 3 zu sich zu nehmen. Viele Menschen, egal ob Omnivore (also, „normale“ Esser) oder Veganer, kommen erst gar nicht auf diese Menge. Ein Mangel kann sich durch trockene Haut, Schwindel, ein schlechtes Gedächtnis, Müdigkeit und Kreislaufprobleme äußern.

 

Gibt es pflanzliche Quellen für Omega 3?

Ganz klar: ja. Bevor dieser Post wieder zu einer Chemiestunde mutiert, mache ich es kurz. Es gibt 3 verschiedene Formen von Omega 3: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). ALA ist rein pflanzlich und kommt unter anderem und vor allem in grünem Blattgemüse, Chia- und Leinsamen, sowie Walnüssen vor. ALA ist kurzkettig und muss von unserem Körper erst in die langkettigen EPA und DHA umgewandelt werden, weswegen seine Wertigkeit als weniger gut bewertet wird als die seiner Artgenossen. EPA und DHA befinden sich primär in Fisch wie Lachs oder Makrelen, aber auch Algen. Mein Leinöl ist aus der Alge schizochytrium sp. gewonnen und somit rein pflanzliches EPA und DHA.

 

Du siehst, Fisch ist nicht unbedingt notwendig, um deinen Körper optimal mit Omega 3 zu versorgen 🙂

 

Ich wünsche dir wundervolle Ostertage! Wir, das sind mein Verlobter und ich, werden sie bei meinen Eltern in der Eifel verbringen und euch auf Instagram mitnehmen <3

 

Verwendete Quelle: Dr. Axe