Bevor ich mich dazu entschied, mich vegan zu ernähren, stand mein täglicher (Karamell) Latte Macchiato aus der Tassimo Maschine auf meinem Frühstückstisch, nachmittags gab’s dann schon mal noch ein Tässchen. Das war nicht nur schlecht für die Umwelt, weil es einen riesen Verschleiß an Kapseln bedeutete, sondern auch gar nicht mal so gesund. Da ich keinen schwarzen Kaffee mag und mich auch nicht morgens um 5 vor der Schule mit dem Milchaufschäumer hinstellen möchte (den ich zudem nicht einmal besitze) und normale Pflanzenmilch in Kaffee mich auch nicht umhaut, habe ich begonnen Tee zu trinken und ich komme immer wieder auf zwei Sorten zurück. Vor allem jetzt, wo es draußen wieder kälter wird, liebe ich es mit einer Tasse heißen Tee gemütlich… am Laptop zu sitzen und Unterricht und Blogposts vorzubereiten 😉

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Der Grüne: Matcha

Meistens entscheide ich mich morgens für einen Matcha Latte – ohne Schaum, dann ist es weniger „Hipster“ 😉 Matcha ist ein Grünteepulver und es kommt ursprünglich aus Japan, wo er traditionell in heißem Wasser mit einem Bambusbesen (meiner ist schon ein bisschen sehr used, haha) aufgeschlagen wird. Bei der Auswahl meines Tees achte ich immer auf Bioqualität, auch wenn der Matcha an sich schon nicht günstig ist. Das liegt daran, dass die Grünteeblätter sehr fein zu einem Pulver gemahlen werden. In Asialäden bekommst du ihn meist schon so um die 5€, die Qualität ist allerdings fraglich. Ob ein Matcha gut ist, erkennst du oftmals schon an der Farbe. Sollte diese statt einem schönen, saftigen Grün eher ein Grün mit beige-bräunlichem Ton sein, ist die Qualität durchaus zu bezweifeln.

Bereits im August durfte ich den schönen saftig grünen Matchatee von Kissa Tea aus Österreich testen (lieben Dank an dieser Stelle nochmal an Michaela für’s Bereitstellen der Tees!) und er ist seitdem mein morgendlicher Liebling. Ich habe mich für die Sorte “Focus” entschieden, um im ganzen Referendariatsstress nicht den Fokus zu verlieren.

Aufgrund seiner Pulverform kann man Matcha übrigens auch prima zum Backen verwenden, ob in Pancakes, Keksen oder Kuchen. Die grüne Farbe ist jedenfalls ein Hingucker. Im Sommer trinke ich meinen grünen Liebling übrigens auch kalt mit Eiswürfeln oder mixe ihn mir in meine grünen Smoothies als kleinen extra Wachmacher.

Kissa-Tea Tee Matcha

Der Schwarze: Masala Chai

In Indien wird Schwarztee traditionell mit Gewürzen, Milch und unendlich viel Zucker getrunken. Ich selbst kaufe mir entweder fertige Mischungen, wie die von DM, oder koche Schwarztee mit 50% Wasser und 50% Pflanzenmilch auf und gebe etwas Zimt, Kardamom, Ingwer, Anis und Nelken sowie ein Süßmittel meiner Wahl in einem Teesieb dazu. Aktuell stehe ich voll auf den karamelligen Geschmack von Kokosblütenzucker in meinem Chai. Irgendwie haben die Gewürze des Chai eine wundervoll wärmende Eigenschaft, die auch in der Ayurveda sehr geschätzt wird und die auch ich jetzt, da es wieder kälter wird, sehr schätze.

Außerdem mische ich mir gerne meinen eigenen Yogitee mit den genannten Gewürzen und lasse den schwarzen Tee nur ganz ganz kurz ziehen, damit er nicht zu koffeinhaltig ist. Wer will schon vor dem Yoga oder nach einer entspannten Runde Savasana völlig aufgedreht herum hüpfen? Richtig, niemand 😉

 

Apropos Tee, den kannst du natürlich herrlich aus einem umweltfreundlichem Becher trinken, wie dem von Chic Mic auf dem Titelbild! Noch bis zum 30.09. kannst du ihn hier auf meinem Blog gewinnen! Lies mehr dazu HIER.

 


Tea Time

Before I decided to adopt the vegan diet, a caramel latte macchiato was part of my daily breakfast routine, in the afternoon I usually had a second one. This was not only environmentally damaging due to the huge waste of capsules, but not even healthy. As I don´t like black coffee and don´t fancy waking up at 5am every morning to use a cappuccino creamer (which I don´t even own) and because normal plant milk in coffee doesn´t taste good either, I started drinking tea, mostly two of my favourite flavours. Especially now as it gets colder I love to sit in front of my laptop with a hot cup of tea while preparing classes for school or blogposts 😉

 

The green: Matcha

Usually I opt for a Matcha Latte- without the cream, to be less of a “hipster” 😉 Matcha is green tea powder and originates in Japan where it is prepared with a bamboo brush in hot water. When choosing my tea I always look for organic quality, even though Matcha in itself isn´t cheap. You can buy it in Asia shops for around 5€, though the quality is questionable. You can tell whether the quality is good or bad by the color: if it’s a ice and bright green, the quality is likely to be good, whereas a beige-brownish colored green can indicate the opposite. Back in August I was able to try Matchatea from Kissa Tea (a huge thank you to Michaela for supplying me with teas!) and became my everyday favourite.

Due to its powdery texture, Matcha is great for baking, such as pancakes, biscuits or cake. The green colour is definitely an eye-catcher! In the summer I like my green favourite cold with ice cubes or I mix it with my green smoothie as a stimulant.

 

The black: Masala Chai

In India, black tea is traditionally made using spices, milk and loads of sugar. I buy mixtures like the ones in DM, or I boil black tea using 50% water and 50% plant milk and add cinnamon, cardamom, ginger, anise and cloves as well as a sweetener of my choice. Currently I am totally in love with the caramel taste of coconut blossom sugar. Somehow the spices of Chai have warming properties, which I value especially during the colder months. Also ayurveda knows about its properties.

I also like to make my own Yogitea using the previously mentioned spices and brew the black tea only for a short time to prevent it from being too caffeinated. Who wants to hop around psyched before Yoga or after a relaxing round of Savasana? Correct, no one 😉